Großeinsatz in Albstadt-Ebingen: Frau über Drehleiter vom Dach eines brennenden Hauses gerettet

Bei einem Brand in Albstadt-Ebingen sind am Donnerstag mehrere Menschen verletzt worden. Das Haus ist unbewohnbar.
Nölke- In Albstadt-Ebingen brannte ein Wohnhaus, mehrere Menschen wurden verletzt.
- Eine Frau floh aufs Dach und wurde per Drehleiter gerettet – ein Sprungkissen lag bereit.
- Rund 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei waren mehrere Stunden im Einsatz.
- Das Feuer brach wohl im Keller aus und griff über das hölzerne Treppenhaus nach oben.
- Das Gebäude ist unbewohnbar, Ursache und Schadenshöhe sind zunächst unklar.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Ein Wohnhausbrand hat am Donnerstag in der Ebinger Innenstadt einen Großeinsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Rund 100 Einsatzkräfte waren über mehrere Stunden im Einsatz.
Kurz vor 17 Uhr ging bei der Feuerwehr die Meldung ein, dass in der Straße „Schütte“ ein Gebäude brenne und sich noch Menschen darin befinden könnten. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich zwei Bewohner bereits selbst ins Freie gerettet.
Eine weitere Frau jedoch war durch ein Dachfenster auf das Dach geflüchtet und drohte abzustürzen. Die Feuerwehr rettete sie über eine Drehleiter. Vorsorglich wurde zusätzlich ein Sprungkissen aufgebaut.
Feuer vermutlich im Keller ausgebrochen
Im Anschluss begannen die Einsatzkräfte mit der Brandbekämpfung. Nach Angaben von Stadtbrandmeister Thomas Daus war das Feuer im Keller ausgebrochen und hatte sich über das hölzerne Treppenhaus bereits bis in die oberen Stockwerke ausgebreitet.
Dichter Rauch drang aus den Fenstern des Gebäudes. Mit zwei Löschzügen und rund 60 Feuerwehrleuten konnten die Flammen nach etwa einer Stunde unter Kontrolle gebracht werden. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in den Abend an.
Da zunächst unklar war, wie viele Menschen sich im Gebäude befanden, und auch benachbarte Häuser geräumt werden mussten, löste der Rettungsdienst einen sogenannten „Massenanfall von Verletzten“ (MANV) aus. Dadurch wurden zusätzliche Rettungskräfte alarmiert.
Neben den Feuerwehrabteilungen Ebingen und Tailfingen waren Einsatzkräfte des DRK, der Malteser, des hauptamtlichen Rettungsdienstes sowie Kreisbrandmeister Sven Röger vor Ort.
Die Innenstadt war während des Einsatzes, insbesondere im Bereich des Tunnels, nur eingeschränkt passierbar. Die Polizei regelte den Verkehr.
Gebäude ist nach Brand unbewohnbar
Das betroffene Gebäude ist nach dem Brand unbewohnbar. Die Stadtwerke trennten die Hausanschlüsse.
Wie das Feuer entstand und wie hoch der entstandene Schaden ist, war zunächst noch unklar.






















