Feuerwehr im Einsatz: Anwohner riechen Gas in Albstadt-Ebingen

Die Feuerwehr Albstadt war am Dienstagmorgen in Ebingen in der Straße „Am Jausenteich“ im Einsatz.
Jannik NölkeAnwohner meldeten am Dienstag gegen 9.15 Uhr Gasgeruch in einem Wohnhaus in der Straße „Am Jausenteich“. Zusammen mit den Albstadtwerken rückte die Freiwillige Feuerwehr Albstadt unter der Leitung von Stadtbrandmeister Thomas Daus an. Neben Löschfahrzeug und Kommandowagen aus Ebingen auch der Kommandowagen aus Tailfingen – im Talgang ist das Gasmessgerät beheimatet.
Inzwischen sehr routiniert ging die Feuerwehr den Einsatz an. Die Einsatzkräfte messen die Gaskonzentration. Anschließend wird der Gaszähler von den Stadtwerken abmontiert und eine Dichtigkeitsprüfung durchgeführt. Dabei kamen Einsatzkräfte und Netzbetreiber zu dem Ergebnis, dass an einer Verschraubung eine minimale Leckage aufgetreten ist.
Die Stadtwerke legten den Hausanschluss still, der Eigentümer muss nun eine Wartungsfirma beauftragen.
Nach rund 30 Minuten war der Einsatz beendet. Die rund 15 Feuerwehrkräfte konnten abrücken.
Seit der verheerenden Explosion nehmen derlei Einsätze zu
Seit der verheerenden Explosion mit drei Toten in Tailfingen zu Beginn des Jahres, bei der Gas als Ursache vermutet wurde, nehme derlei Einsätze zu. Rund eine Gas-Meldung pro Woche wurde seitdem von der Feuerwehr abgearbeitet. Daus sieht hier eine klare Häufung. In den vergangenen Jahren waren es in der Regel unter fünf Meldungen – auf 12 Monate verteilt. Er betont aber auch, dass die Feuerwehr Albstadt jederzeit ausrückt, sobald sich Anwohner unsicher fühlen. Es habe auch eine Änderung in der Alarmkette gegeben, weshalb die Feuerwehr zukünftig noch schneller im Boot ist, wenn Gas gemeldet wird. Er geht daher zukünftig von rund 30 Einsätzen im Jahr aus.