Ehrung in Nusplingen: Bürgermeister wirbt – „Blutspenden ist eine gute Sache“

Blutspenderehrung in Nusplingen: Bürgermeister Jörg Alisch (hinten von links), Marco Grüttner, Dominik Dett vom DRK Nusplingen; Roland Hager (vorne von links), Hermann Reiser, Georg Klaiber
KappeAcht Nusplinger wurden im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung für fleißiges Blutspenden geehrt. Zehn beziehungsweise 50 Mal haben sie bereits die lebenswichtige Spende abgegeben.
„Die Empfänger von Blutspenden verdanken ihr Leben Menschen, die sie nie zuvor gesehen haben“, erklärte Bürgermeister Jörg Alisch. Der Bedarf an Blutkonserven sei nach wie vor riesengroß. Regelmäßig habe es auch im vergangenen Jahr erhebliche Engpässe, vor allem zur Urlaubs- und Weihnachtszeit gegeben. „Die Lage ist oft sehr angespannt“, wusste Alisch zu berichten. Dominik Dett vom DRK Ortsverein Nusplingen bestätigte dies. Man sei auf jede einzelne Spende angewiesen. Bürgermeister Alisch warb daher um mehr Erstspender. „Auch ich habe meine erste Blutspenden gut überstanden und gehe seitdem regelmäßig. Es ist einfach eine gute Sache“, so Alisch weiter. Schon mit einer Spende könne bis zu drei Menschen geholfen werden.
Ohne Blutspender könnte Versorgungsstandard nicht gehalten werden
„Sie alle geben seit Jahren, zum Teil Jahrzehnten ihr Blut für andere“, lobte er die zu Ehrenden. Ohne sie könne der hohe Standard der Versorgung von Kranken und Verletzten nicht gewahrt werden. „Bitte bleiben Sie unbedingt dabei“, forderte Jörg Alisch. Und Dominik Dett ergänzte, dass mit jeder Teilnahme an der örtlichen Blutspendeaktion auch der Ortsverein unterstütz werde – eine doppelt gute Sache also.
Für zehn Blutspenden ausgezeichnet wurden Isabell Grieble, Marco Grüttner, Thomas Jäger, Anton Lohmüller und Michele Wäschle.
Für 50 Blutspenden geehrt wurden Roland Hager, Georg Klaiber und Hermann Reiser.