Auch Obernheimer Kinder dabei
: Ferienspiele in Nusplingen – das sind die Bilder

In Nusplingen steigen die Ferienspiele und die Kinder sind bei bestem Wetter mit Eifer dabei. Wir haben die schönsten Eindrücke davon zusammengestellt.
Von
Katja Weiger-Schick
Oberndorf
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In Nusplingen genießen knapp 100 Kinder aus der Bäratalgemeinde und aus Obernheim die Ferienspiele.

Weiger-Schick

Die Gemeinden Obernheim und Nusplingen pflegen mit den Ferienspielen eine lange Tradition: Es ist das 36. Urlaubspektakel, das die beiden Kommunen gemeinsam ausrichten. Knapp 100 Kinder sind mit von der Partie. Sie flitzen derzeit – weithin erkennbar an ihren limettengrünen T-Shirts – zwischen Schwimmbad, Halle und Schulgelände hin und her. Außer am Donnerstag: Da fährt die muntere Schar in den Vergnügungspark Tripsdrill.

Die Vorbereitung für das rührige Helferteam – diesmal sind es 21 Betreuerinnen und Betreuer – beginnt schon viele Monate zuvor. Die T-Shirts werden bestellt, Gruppen eingeteilt, Namensschilder geschrieben. Im Vorfeld gibt es viele Fragen zu klären: Was wird gebastelt? Was im Werkraum produziert? Welche Themen nimmt sich die Redaktion vor? Wie viele Seiten soll die Zeitung haben? Welcher Song kommt für den Tanz in Frage?

Für die gesamte Abstimmung sind etliche Sitzungen notwendig. In diesem Jahr wurde kiloweise Ton bestellt. Und etliche Meter Holz für die Solitär-Spiele, die im Werkraum hergestellt werden. Das Arbeiten mit Holz ist ohnehin ein Klassiker bei den Ferienspielen. Außerdem knüpfen die Kinder Armbänder, fertigen Traumfänger, Pop-up-Karten und Schlüsselanhänger oder Tonfiguren.

Auch die Betreuer sind mit Freude dabei

Platzgedecke gibt’s zu flechten oder Blumentöpfe zu bemalen. Kochen und Backen werden ebenfalls angeboten. Ganz schön viel Programm also: Doch die Gemeindeverwaltungen unterstützen die Betreuer bei der Organisation und tragen gemeinsam die Kosten für dieses Event. „Die Kinder fiebern dieser Woche entgegen“, erzählte am Montag eine Mama beim Abholen.

Mit Freude dabei sind auch die ehrenamtlichen Betreuer. Dennoch sind es viele Posten, die sie im Hinterkopf haben müssen. Das eine Kind hat eine Allergie, das andere ist zum ersten Mal mit dabei und mit den Gepflogenheiten noch nicht vertraut. Dazu kommt die Logistik im Hintergrund. Nicht vergessen werden dürfen beispielsweise Saftschorle und Wasser, was den Kids den ganzen Tag über zum Trinken zur Verfügung steht.

Bürgermeister sprechen ihren Dank aus

Das morgendliche Frühstück – frische Brezeln – kommt in großen Körben vom örtlichen Bäcker und ist mindestens genauso wichtig. Doch dem Team hilft die Erfahrung: Viele der Ehrenamtlichen engagieren sich schon seit etlichen Jahren. Sie verzichten mitunter auf einen gut dotierten Ferienjob oder nehmen gar unbezahlten Urlaub, um dabei zu sein. Die Leitung obliegt in diesem Jahr bewährt Kathrin Grieble aus Nusplingen und Silke Junker aus Obernheim.

Der Nusplinger Bürgermeister Jörg Alisch und sein Obernheimer Kollege Alexander Hofer dankten dem Betreuerteam für sein Engagement, als sie am ersten Tag vorbeischauten. „Es ist nicht selbstverständlich, dass Ihr alle so viel Zeit für die gute Sache investiert“, betonte Alisch. Für berufstätige Eltern, so der Rathauschef, bedeute dieses Programm Entlastung und ehrliche Unterstützung dabei, sechs Wochen Ferien zu gestalten und zu überbrücken.

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