Albstadtwerke bauen: Rodung für Hochbehälter beginnt

Der Neubau soll die Trinkwasserversorgung langfristigsicherstellen.
Pleul/zb/dpaDie Albstadtwerke starten gemeinsam mit einem Ingenieurbüro ein bedeutendes Infrastrukturprojekt: In der Franz-Schubert-Straße in Ebingen wird der 135 Jahre alte Trinkwasser-Hochbehälter abgerissen und durch einen Neubau ersetzt.
Die vorbereitenden Rodungsarbeiten und geotechnischen Untersuchungen beginnen bereits Mitte November. Der eigentliche Baubeginn mit Baggerarbeiten ist für November kommenden Jahres vorgesehen. Der neue Hochbehälter soll Anfang 2028 fertig werden.
Rodungsarbeiten
Für die Rodung wird die Straße vor der Franz-Schubert-Straße 19 voraussichtlich ein bis zwei Tage lang halbseitig gesperrt. Solange kann es zu Einschränkungen beim Zugang zum Gebäude „Am Schnecklesfelsen 2“ kommen, zu dem möglicherweise nur von der Ulrichstraße aus Zugang besteht.
Naturschutz
Nur der obere Bereich des Grundstücks zur Franz-Schubert-Straße wird gerodet, der untere, bewachsene Teil bleibt erhalten. Genau dort wird auf dem Grundstück eine ökologische Ausgleichsfläche geschaffen, mit Nistkästen und Totholzhaufen als neuen Lebensräumen für Tiere.
Versorgung
Der neue Hochbehälter ist laut den Albstadtwerken ein wichtiger Baustein für die Versorgungssicherheit. Der alte Behälter, gebaut im Jahr 1888, weise erhebliche bauliche Mängel auf.
Mit dem Neubau stelle man sicher, dass die Ebinger Innenstadt sowie die Stadtteile Margrethausen, Lautlingen, Laufen und Burgfelden weiterhin zuverlässig mit Trinkwasser versorgt werden. Der neue Behälter soll für konstanten Wasserdruck und bessere Reservehaltung sorgen sowie dank moderner Technik und effizienter Bauweise die Betriebskosten senken. Die Albstadtwerke sehen den Neubau als gezielte Investition in die Zukunft der Wasserversorgung.
Unternehmen
175 Mitarbeiter sind für die Albstadtwerke tätig. Das Unternehmen erwirtschaftet laut eigenen Angaben einen Umsatz von circa 97 Millionen Euro pro Jahr.
www.albstadtwerke.de