Das ist das Team hinter dem Riesen-Musikfestival mit Zollerblick im und beim Hofgut Domäne: (von links) Martina Eberle, Jürgen Wirth, Sandra Hirrlinger, Thomas Lacher, Manuela Lacher und Eventmanagerin Kim Lontschar. Foto: Klaus Stopper

Das Wochenende vom 25. bis 27 Juli sollte man sich in Hechingen frei halten: Live-Sommer-Eröffnung in der Domäne und das privat organisierte „Love & Peace“ auf der Wiese daneben werden sicher ein Kracher.

Der Domäne-Live-Sommer ist bekannt. Gute Musiker – darunter auch erstklassige Tribute-Bands bekannter Stars – treten hier den Sommer über auf der Biergartenbühne auf. Auftaktabend ist dieses Jahr am Donnerstag, 25. Juli, mit „Bounce“, einer Bon Jovi Tributeband.

 

Was dann am Freitag und Samstag folgt, sprengt selbst für Domäne-Verhältnisse alle Grenzen. Parallel zum Domäne-Programm wird auf der Wiese beim Adventure-Golf mit Blick auf die Burg unter dem Motto „Love & Peace“ ein Brass-Band-Konzert mit Hochklasse-Musikern stattfinden. Die Bühnentechnik wird professionell, dafür sorgt schon die Firma AMS Alpha Media Solutions von Jürgen Wirth.

Domäne-Sommer und Brassband-Konzerte bilden gemeinsames Festival

Wiese und Domäne bilden an den beiden Abenden ein einziges, großes Festivalgelände. Einmal Eintritt zahlen, Zugang zu allem haben, ist dann die Devise. Sicher ist: Vor beiden Bühnen wird Partylaune aufkommen. Brassbands spielen zwar klassische Instrumente der Blasmusikkapellen, aber ihre Musik ist rockiger und poppiger als die klassische Bierzelt-Musik. Diese Art Musik zählt schon seit Jahren zu den Partykrachern. Dass das nun im großen Stil in einem Festival in Hechingen passiert, ist einem in der Stadt wohlbekannten Trio zu verdanken: Stadtgestalterin Martina Eberle, Veranstaltungstechnik-Unternehmer Jürgen Wirth und der Fecker-Wirtin Sandra Hirrlinger.

Hechinger Guggenmusiken treten an beiden Festivaltagen als Anheizer auf

Alle drei kennen sich auch privat, und bei einem Treffen hatten sie die Idee, dass der Zollernstadt mal wieder eine große Veranstaltung gut tun würde, und zwar ein Brass-Festival, zu dem Hechinger Guggen-Kapellen die Anheizer geben. Das müsste doch laufen, sind die drei überzeugt, und den Titel „Love & Peace uff dr Wies“ fanden sie gut, weil der einfach „Positivität“ ausstrahlt. Und das soll auch das Festival den Besuchern vermitteln.

Thomas Lacher hörte auch von dem Festival-Projekt. Wieso nicht auf der Wiese neben der Domäne direkt an der B32 feiern, dachte er. Infrastruktur, parken, Security – alles ist dort bereits geregelt. Erfahrung mit Großveranstaltungen gibt es auch genug. Und fertig war die Idee vom gemeinsamen Festival-Wochenende.

Kartenvorverkauf wird sehr empfohlen

Es wird nur eine Kasse für die beiden Events geben, wer drin ist, kann sich frei bewegen. Erst Brass-Musik, dann Wurstsalat im Biergarten, und wieder zurück. Kein Problem. Es gibt Ein- und Zweitagestickets, und weil man mit einem Riesenansturm rechnet, wird Kartenvorverkauf im Bürofachgeschäft Pfauth, im Gasthaus Fecker, in der Domäne oder direkt im Internet empfohlen. Im Internet sind auch das detaillierte Programm und Preise nachzulesen. Das Festival-Programm sieht folgendermaßen aus: Am Freitag, 26. Juli, von 18 Uhr an spielen auf dem Brass-Gelände als Anheizer die Hechinger Gugguba und die Schnorchelhuaschter, bevor „Brass2Go“ aus Mannheim und „Druckluft“ aus Köln bis in die Nacht hinein Stimmung machen. Im Hofgut geht unterdessen die Partyband „Papi’s Pumpels“ an den Start, die in der Domäne von mehreren Auftritten her bekannt ist. Am Samstag, 27. Juli, geht es weiter. Von 18 Uhr an spielen auf dem Brass-Gelände als Anheizer die Hudelgai-Bätscher und die Lumpenkapelle, bevor die Froschenkapelle aus Radolfzell und „Desperate Brasswives“ –übrigens eine reine Damenkapelle – Stimmung machen. Im Hofgut wird an diesem Abend zunächst „Kleines Besteck“ spielen, bevor mit „Feel“ eine Robbie Williams Tribute-Formationen spielt und anschließend eine Band, die sich der Musik der „Backstreet Boys“ verschrieben hat.

Die Organisatoren gehen beim Festival aktuell von etwa 2000 Gästen pro Abend aus. Die Karten-Nachfrage ist jetzt schon hoch.