Zu den wichtigsten Projekten des Eigenbetriebs Wirtschaftsförderung gehört die Fasnet.
Zu den wichtigsten Projekten des Eigenbetriebs Wirtschaftsförderung – zu dem seit Anfang 2024 auch die Bereiche Tourismus und Marketing gehören – zählt weiterhin die Fasnet. Für das Jahr 2026 rechnet die Stadt hier mit Kosten von rund 92 000 Euro. Das ging aus dem Bericht von Betriebsleiter Ralf Heinzelmann hervor, den er in der Sitzung des Verwaltungsausschusses präsentierte. Für den Bereich Tourismus nannte Heinzelmann außerdem die Street Food Fiesta mit Kosten von knapp 10 000 Euro, „Summerland“ mit rund 6000 Euro sowie den Weihnachtsmarkt, für den etwa 50 000 Euro eingeplant sind.
Für das Azubi-Speed-Dating sind 25 000 Euro vorgesehen, für das Projekt „Make it in Schramberg“ 20 000 Euro. Das Leerstandsmanagement einschließlich Pop-up-Store schlägt mit 5000 Euro zu Buche. Insgesamt ergibt sich daraus ein Fehlbetrag von rund 943 000 Euro.
85 Prozent der Fläche ist vermietet
Zum Eigenbetrieb Wirtschaftsförderung gehört auch die H.A.U. Hier rechnet Heinzelmann für 2026 mit einem Fehlbetrag von knapp 60 000 Euro. Auf Nachfrage von Tanja Witkowski (SPD/Buntspecht) erläuterte er, dass derzeit etwa 85 Prozent der Flächen vermietet seien. Die verbleibenden Freiflächen würden als sogenannte Jonglierflächen benötigt. Um die H.A.U. dauerhaft in einem mietfähigen Zustand erhalten zu können, seien in den kommenden Jahren Investitionen von rund zehn Millionen Euro notwendig, so Heinzelmann. Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr ergänzte: „Wir werden uns das noch einmal in Ruhe anschauen und ausführlich darstellen.“ Insgesamt liege der Ansatz für 2026 bei einem geplanten Fehlbetrag von 1,36 Millionen Euro. Im Jahr 2025 betrug dieser noch rund 822 000 Euro.
Zum Thema Leerstände in der Innenstadt und Unterstützung bei der Betriebsnachfolge hakte Thomas Brantner (CDU) nach. „Was können wir da machen?“, wollte er von Heinzelmann wissen. Dieser verwies auf Beratungsangebote und Seminare. „Diese müssen halt auch wahrgenommen werden“, sagte er.
Thomas Brantner entgegnete: „Seminare nützen da nichts, das weiß man doch“, und regte an, das Thema Betriebsnachfolge gesondert zu diskutieren. Schließlich gehe es „um das Leben in der Innenstadt“.