Nach dem tödlichen Unfall mit zwei Porsches auf der B3 bei Freiburg dauern die Ermittlungen an. Insgesamt war eine Gruppe aus zehn Porsches unterwegs.
Um die Ursache des tödlichen Unfalls auf der B 3 bei Freiburg zu ermitteln, arbeiten nun Staatsanwaltschaft und die Verkehrspolizei Freiburg zusammen. Zudem wurde ein unabhängiger Unfallsachverständiger hinzugezogen, heißt es von der Polizei.
Denn bislang gebe es keine „belastbaren Erkenntnisse“, warum es am Mittwochabend gegen 20.15 Uhr zu einer schweren Kollision zweier Porsche auf der B 3 zwischen Schallstadt-Wolfenweiler und Freiburg-St. Georgen kam, sagte Polizeisprecher Árpád Kurgyis am Donnerstagmorgen auf Nachfrage unserer Redaktion.
Die Ursache sei demnach noch unklar. Bekannt ist bislang, dass es sich bei den beiden Todesopfern um die Insassen desselben Sportwagens handelt. Der 27-jährige Fahrer und sein Mitfahrer (30) stießen mit ihrem Auto mit einem Baum zusammen und wurden dabei tödlich verletzt. Die beiden Insassen des zweiten Wagens – ein 30‑Jähriger saß am Steuer, neben ihm ein 22‑Jähriger – wurden leicht verletzt. Sie wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht.
Laut Polizei waren zehn Porsches als Gruppe unterwegs
Die beiden Fahrzeuge waren laut Polizeimitteilung „Teil einer aus zehn Porsche bestehenden Fahrzeuggruppe“, die auf der B 3 von Schallstadt in Richtung Freiburg unterwegs war. Zu den Hintergründen der Porsche-Gruppe machte die Polizei am Donnerstag zunächst keine weiteren Angaben. Ob es sich um ein illegales Autorennen gehandelt habe, konnte Polizeisprecher Kurgyis „weder bestätigen noch dementieren“.
Drittes Auto wird von Fahrzeugteilen getroffen
Ein drittes Fahrzeug, dessen Insassen mit dem Schrecken und einem Blechschaden davonkamen, war laut Polizeisprecher nicht direkt am Unfall beteiligt, sondern wurde von umherfliegenden Fahrzeugteilen getroffen.
Schaden von mehreren hunderttausend Euro
Insgesamt, so die Polizei, beläuft sich der entstandene Schaden ersten Schätzungen zufolge auf mehrere hunderttausend Euro. Die B 3 in Richtung Freiburg war am Mittwochabend für mehrere Stunden gesperrt.