Nordisch-Kombinierer messen sich bei diesem Wettkampf in Schonach. Teilnehmer kommen aus 16 Nationen.
Auch wenn es „nur die „Zweite Liga“ war – es war Spitzensport, der am vergangenen Wochenende drei Tage lang das „Skidorf Nr. 1“ mit dem Continental-Cup der Nordisch-Kombinierer beherrschte.
Die Voraussetzungen waren nicht schlecht: Eine bestens präparierte Langenwaldschanze und ein Wittenbach-Skistadion, das zwar keine optimalen Verhältnisse aufwies, aber wenigstens standhielt. Das Manko: kein Weltcup, sondern eben die „zweite Garnitur“.
Trotz Kaiserwetters am Freitag und Samstag lockte diese Veranstaltung nur wenige Besucher an Schanze und Loipe. Zufrieden mit dem Wettbewerb mit 70 Männern und 26 Frauen aus insgesamt 16 Nationen waren auch Skiteam-Vorsitzender Christian Herr, sein Stellvertreter Norbert Joos sowie Heidi Spitz als Orga-Leiterin. Ungeachtet der nicht einfachen äußeren Bedingungen, zeigte das Skiteam Schonach-Rohrhardsberg eine tadellose Leistung: saubere Arbeit und blendende Organisation.
Blendende Organisation
Dass jeder auf den Stand der Dinge gebracht wurde, war dem Kommentator Stefan Lubowitzki zu verdanken, der mit fundierter Moderation für Informationen sorgte. War es am Freitag und Sonntag ein „normaler“ Kombinierer- Wettbewerb, so zeigten diese am Samstag einen neuartigen Wettbewerb, den die Österreicher ins Spiel brachten.
Nach dem vormittäglichen Springen wurde ein vierteiliges „Express Race“ durchgeführt: Zunächst traten alle an, um eine rasend schnelle, rund 1,7 Kilometer lange Schleife zu absolvieren, mit zehn Sekunden Abstand. Anschließend wurde Rennen zwei mit den 30 Zeitbesten aus Rennen eins gestartet, mit dem kombinierten Abstand aus dem Springen plus der Zeitdifferenz aus dem vorhergegangenen Rennen.
Vierteiliges Rennen
Weiter kamen die 20 Zeitschnellsten in Rennen drei, mit dem Abstand aus Rennen zwei. Auch hier wurden dann wieder zehn Sportlerinnen und Sportler „aussortiert“, die finale Runde ging wieder mit dem erarbeiteten Abstand mit den zehn Schnellsten – wer im Ziel als Erster ankam, war demnach auch Sieger. Erfreulich aus deutscher Sicht – auch heimische Sportlerinnen und Sportler fanden sich auf dem „Stockerl“ wieder.