Die Firma Sinprotec GmbH hat sich als aufstrebender Betrieb neu im Fischbacher Gewerbegebiet niedergelassen. Die Firma ist überwiegend im Bereich der Rüstung tätig.
Zu Besuch bei der Firma Sinprotec GmbH, die sich als junger, aufstrebender und innovativer Betrieb neu im Fischbacher Gewerbegebiet niedergelassen hat, waren Bürgermeister Martin Ragg, Wirtschaftsförderer Wolfgang Müller, Ortsvorsteher Thomas Bantle sowie Mitglieder des Gemeinderates und des Fischbacher Ortschaftsrates.
Sie waren zu Gast in den neu bezogenen Firmenräumen und staunten nicht schlecht, welches Spektrum die bislang fünf Mitarbeiter zählende Firma, die überwiegend im Bereich der Rüstung tätig ist, abdeckt.
Doch die Fischbacher brauchen sich keine Sorgen zu machen, dass nun im Gewerbegebiet bald Panzer rollen. „Wir machen nichts Gefährliches, sondern das Gegenteil“, beruhigte gleich zu Beginn des Besichtigungstermins Dominic Graser von der Geschäftsleitung. Sinprotec ist schwerpunktmäßig in den Bereichen Minenräumung und Drohnenabwehr tätig und forscht an innovativen Lösungen, die patentiert werden. Die Entwicklungen dienen beispielsweise im Bereich der Streitkräfte dem Selbst- und Eigenschutz, sei es zum Beispiel durch rechtzeitiges Erkennen und Markieren von Sprengfallen oder anderen Bedrohungsszenarien.
Auch humanitäre Organisationen sind Kunden
Zu den Kunden zählen jedoch nicht nur Streitkräfte aus dem In- und Ausland, sondern auch aus anderen Bereichen, wie der Strafverfolgung, aber auch humanitäre Organisationen. Die Ausführungen von Dominic Graser und der von ihm gezeigte Film führten der Besucherdelegation eindrucksvoll vor Augen, was der neu angesiedelte Betrieb in den Bereichen Schutz und Aufklärung sowie der Erkennung und Markierung von Gefahrstellen leistet. Dabei handelt es sich um Bereiche, die aufgrund der weltpolitischen Lage mit ihren zahlreichen Kriegen immer wichtiger werden. Die Ukraine ist der derzeit wichtigste militärische Partner der Sinprotec.
Deutlich wurde bei dem Besuchstermin, dass abseits langwieriger, komplizierter und bürokratischer Zulassungs- und Vergabeverfahren wie in Deutschland üblich für Länder wie die Ukraine, Syrien, Irak und auch in Afrika praktikable Lösungen im Schnelldurchgang gefunden und entwickelt werden. Die hierfür benötigten Teile werden alle von Firmen aus der Region für Sinprotec produziert.
Starker militärischer Hintergrund
Die Mission von Sinprotec sei es, hochwertige Produkte zu entwickeln und zu produzieren, die nicht nur die betrieblichen Anforderungen in der explosiven Bedrohung erfüllen, sondern sie übertreffen. Dafür stehe bei Sinprotec ein Team aus einer Kombination mit einem starken militärischen Hintergrund und mit jahrzehntelanger Erfahrung in der Entwicklung, Konstruktion und Produktion für die Verteidigungs-, Luftfahrt- und Automobilindustrie.
Unter Anerkennung der Komplexität explosiver Bedrohungen in der modernen Kriegsführung, einschließlich Drohnen, Landminen, nicht zur Wirkung gelangten Kampfmitteln und behelfsmäßigen Sprengfallen, habe das Unternehmen strategische Partnerschaften für umfassende Lösungen aufgebaut, so Graser. Damit verband er den mit dem Hinweis, dass durch die von Sinprotec entwickelten hochwertigen Produkte und die strategischen Partnerschaften die Kunden befähigt werden, für sichere Umgebungen zu sorgen und effektiv einer Explosionsbedrohung zu entgehen.