Eva Erben (rechts) bei der Veranstaltung. Foto: Schule

Schüler der Maximilian-Kolbe-Schule besuchten eine eindrückliche Veranstaltung mit Eva Erben.

Eine beeindruckende Zeitzeugenveranstaltung der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) fand jüngst in der Messehalle Villingen-Schwenningen statt. Mit dabei waren Schüler der Klasse 9 der Maximilian-Kolbe-Schule im Rahmen des VU-Unterrichts.

 

Eva Erben, eine Überlebende des Holocaust, berichtete vor einer voll besetzten Halle von ihren Erlebnissen und die Folgen der nationalsozialistischen Verbrechen.

Eva Erben, die selbst als Kind das Ghetto Theresienstadt und das Konzentrationslager Auschwitz sowie den anschließenden Todesmarsch überlebte, berichtete aus erster Hand von den Gräueltaten während des Zweiten Weltkriegs und der Zerstörung jüdischen Lebens in Europa. Ihre Schilderungen waren bewegend und lehrreich zugleich und machten deutlich, wie wichtig das Erinnern und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit sind.

Mut zur Veränderung

Gerade durch ihre positive Lebenseinstellung konnte Eva Erben authentisch an die Jugendlichen appellieren, Mut zur Veränderung zu haben und die Zukunft aktiv mitzugestalten.

Eine abschließende Fragerunde zeigte das große Interesse an den Schilderungen Erbens. Der Austausch ermöglichte eine Auseinandersetzung mit der Geschichte und verdeutlichte den Jugendlichen, wie wichtig Toleranz und die Verhinderung von Antisemitismus und Rassismus gerade in der heutigen Zeit sind, schreibt die Schule.

Die Veranstaltung wurde von den Schülern als sehr bewegend und lehrreich empfunden und bot einen wichtigen Raum für das Gedenken an die Opfer des Holocaust und für die Förderung eines respektvollen Miteinanders.