Ein mit Kameras ausgestattetes Auto: Apple Maps war in diesem Sommer im Zollernalbkreis unterwegs, Google Street View bereits Ende 2024. Foto: dpa/Marcus Brandt

Der US-Konzern Apple hat im Zollernalbkreis Daten für seinen Kartendienst gesammelt. Gesichter, Nummernschilder und Häuser können verpixelt werden – die Hintergründe.

Vom 18. April bis zum 15. August wurden von Apple Bilder für den Kartendienst des Unternehmens im Zollernalbkreis erfasst.

 

Gesichter und Fahrzeugkennzeichen wird Apple in seinen neuen Karten unkenntlich machen, das hat der Konzern angekündigt. Das war schon bei den bisherigen Aufnahmen der Fall.

Wer nicht möchte, dass Fotos seines Hauses oder seines Fahrzeugs im Internet erscheinen, kann sich direkt an Apple wenden. Als Eigentümer ist es beispielsweise möglich, die Verpixelung eines Hauses zu beantragen. Dazu kann Apple per E-Mail kontaktiert werden unter: MapsImageCollection@apple.com.

Apple beantwortet Fragen zu Apple Maps per Mail

Auch Fragen zu Verpixelungen sowie zu Datenschutzrechten werden unter dieser Mailadresse beantwortet.

Die Verbraucherzentrale Bundesverband betont, dass sowohl bei Apple Maps als auch bei Google Street View Gesichter von Menschen und Autokennzeichen automatisch unkenntlich gemacht werden sollen. „Sie können der Veröffentlichung von Aufnahmen Ihrer Person, eigener Fahrzeuge und selbst bewohnter oder genutzter Gebäude und Grundstücke aber auch widersprechen. Das können Sie sowohl vor als auch nach einer Veröffentlichung machen“, so die Verbraucherzentrale.

Widerspruch ist auch bei Google möglich

Wie Aufnahmen bei Google Street View unkenntlich gemacht werden können, beschreibt Google unter diesem Link. Wer bereits vor einer Veröffentlichung widersprechen will, kann sich wenden an: Google Germany GmbH; Betreff: Street View; ABC-Straße 19; 20354 Hamburg – oder per E-Mail an: streetview-deutschland@google.com.