Im Investorenprozess rund um die Insolvenz von TTL ist eine Entscheidung gefallen. Das bedeutet sie für die Filialen in Albstadt und Balingen
Vor einigen Wochen meldete die TTL Tapeten-Teppichboden Süd GmbHInsolvenz an. Nun vermeldete der Insolvenzverwalter, die Pluta Rechtsanwalts GmbH, den Abschluss des Investorenprozesses.
„Der Insolvenzverwalter der TTL OP GmbH hat eine Nachfolgelösung für vier Filialen in Dillingen, Heilbronn, Schwäbisch Gmünd und Aalen erzielt. Eine neugegründete Auffanggesellschaft übernimmt die Standorte und rund 40 Mitarbeiter“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Schicksal der Filialen in Balingen und Albstadt scheint besiegelt
Für die restlichen Filialen konnte demnach keine Lösung erzielt werden. „Wir haben mit mehreren Interessenten gesprochen und die Verhandlungen waren konstruktiv. Es gab auch erste Signale für weitere Übernahmen“, wird Steffen Beck von der Pluta Rechtsanwalts GmbH zitiert. Letztlich konnte jedoch keine Investorenvereinbarung über weitere Standorte unterzeichnet werden.
Damit scheint das Schicksal der beiden TTL-Filialen im Zollernalbkreis – Balingen und Albstadt – besiegelt. „Die anderen Filialen bleiben geschlossen, da kein Interessent die Filialen übernehmen wollte. Das gilt auch für Albstadt und Balingen“, schrieb man uns auf Nachfrage.
Die TTL OP stellte im Februar 2024 einen Insolvenzantrag. Am 1. April 2024 eröffnete das Amtsgericht Aalen das Insolvenzverfahren und bestellte Steffen Beck von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH zum Insolvenzverwalter. Zuvor war er als vorläufiger Insolvenzverwalter tätig.