Der Flohmarkt zugunsten des Tafelladens in VS war ein großer Erfolg. Bereits um 8.30 Uhr hatten sich zahlreiche Interessenten in der Alten Tuttlinger Straße 23 in Mühlhausen versammelt, um durch die Stände des Flohmarktes zu stöbern und den ein oder anderen Schatz mit nach Hause zu nehmen.
Und das, obwohl die Türen eigentlich offiziell erst um 10 Uhr geöffnet werden sollten. Die Auswahl war auch wirklich sehr groß. Von Büchern, über schönes Geschirr bis hin zu elektronischen Geräten war einfach alles dabei.
An Speisen und Getränken mangelte es ebenfalls nicht. Serviert wurde Kaffee und Kuchen und selbstverständlich auch warme Speisen für den kleinen Hunger zwischendurch. So konnten es sich die zahlreichen Besucher richtig gut gehen lassen.
Helgina Zimmermann, Vorsitzende des „Mach mit!“ Fördervereins, war angenehm überrascht über den Erfolg des Flohmarkts. Ihr war am Vorabend etwas mulmig zumute gewesen. „Ich hatte Bauchschmerzen vor lauter Angst, dass niemand kommt,“ erzählte sie. Grund dafür war die Änderung des Standortes. Vor der Coronapandemie war der Flohmarkt der Tafel jedes Jahr in der Albertistraße in Schwenningen gewesen. Doch das hat sich dieses Jahr geändert.
Helgina Zimmermann hatte zuerst ihre Zweifel, dass sie den Flohmarkt an dem neuen Standort genauso gut organisiert bekommen würden. Voller Stolz berichtet sie, dass sie und ihr Team die Aufgabe jedoch sehr gut gemeistert hatten. Einige freiwillige Helfer haben kräftig mit angepackt und somit zu dem Erfolg des Flohmarkts beigetragen.
So kann die Tafel unterstützt werden
Die Vorsitzende machte darauf aufmerksam, dass die Tafel generell immer auf freiwillige Helfer angewiesen ist. Die Einsatzmöglichkeiten für ehrenamtliche Helfer seien vielseitig: Verkauf, Übersetzungen, Warenanlieferung oder auch Warensortierung und -vorbereitung.
Ein weiteres wichtiges Thema, das sie angesprochen hat, ist der Rückgang der Lebensmittelspenden. Das sei auf die Inflation und den damit verbundenen Anstieg der Lebensmittelpreise zurückzuführen.
Besonders lang haltbare Lebensmittel, wie zum Beispiel Mehl, Zucker oder Öl, sind gewünscht. Auch Geldspenden werden immer weniger. Helgina Zimmermann ist über jede Spende dankbar. Dabei spielt es auch keine Rolle, ob es sich um eine Sachspende, Geldspende oder Lebensmittel handelt. Es müssen auch keine großen Mengen oder Summen gespendet werden. „Wir leben auch von den kleinen Spenden“, betonte sie.