Ein Großaufgebot an Einsatzkräften hat am Dienstagmorgen bei einem Brand direkt an der B462 Schlimmeres verhindert. Hier die Einzelheiten.
Der Brand wurde zunächst um 7.22 Uhr als B2 - Wohnmobilbrand gemeldet. Aufgrund der großen Rauchwolke wurde das Alarmstichwort schnell auf B3 erhöht. Beim Eintreffen, so Feuerwehr-Pressesprecher Patrick Kohl, sei aufgrund der Ausbreitung des Brandes auf mehrere Fahrzeuge auf B4 erhöht worden.
Die Anfahrt gestaltete sich aufgrund der Umleitung und des Berufsverkehrs recht schwierig.
Das Gebäude mit seiner Holzfassade war durch den Brand bereits warm. Mit einer Riegelstellung verhinderten die Ersteintreffenden Kräfte ein Übergreifen. Der Brand der Wohnwagen konnte unter Kontrolle gebracht werden. Die genaue Zahl der betroffenen Fahrzeuge kann noch nicht benannt werden. Es handle sich um einen "relativ großen Fahrzeugpark", so der Sprecher.
Zwei Verletzte
Wie sich im Laufe des Einsatzes herausstellte, so hören wir vor Ort, waren die Wohnwagen, die hinter dem großen Gebäude an der B462 abgestellt sind, bewohnt. Sechs Erwachsene und ein Kind wurden dem Rettungsdienst übergeben, allerdings wurden zwei zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht.
Eine Nachbarin berichtet im Gespräch mit unserer Redaktion, sie hätte einen lauten Knall gehört und vermutet, dem Geräusch nach sei eine Gasflasche explodiert. Sie bestätigt, dass in den abgestellten Wohnwagen Schausteller gewohnt hätten.
Vor Ort im Einsatz waren die Feuerwehr Rottweil mit der Drehleiter, Dunningen, Zimmern und die Feuerwehr Villingendorf, die von hinten anfuhr und die nicht ganz einfache Wasserversorgung sicherte. Im ersten Angriff seien schon mehr als 10000 Liter durchgegangen, so der Sprecher.
Es waren von der Feuerwehr 77 Kräfte im Einsatz, von der DRK-Bereitschaft sieben Kräfte mit drei Fahrzeugen.
Die Polizei beschlagnahmte den Bereich des Wohnwagenstellplatzes und ermittelt. Eine Drohne ist im Einsatz.
Die Stadt Rottweil kümmert sich um die Unterbringung der Menschen, die durch den Brand nun ihr Obdach verloren haben.