Bei 32 Einsätzen im Jahr 2025 war die Feuerwehr Niedereschach gefordert. Vier Feuerwehrleute wurden dabei verletzt.
Der Bericht des Gesamtkommandanten der Feuerwehr Niedereschach, Pascal Rockenschuh, im Rahmen der zurückliegenden Jahreshauptversammlung verdeutlichte, wie wichtig eine funktionierende und gut ausgestattete Feuerwehr für das Gemeinwesen ist. Er zeigte auch auf, dass die Einsätze für die Mitglieder der Wehr nicht ungefährlich sind.
Im Rahmen der Einsätze im Jahr 2025 kam es den Ausführungen von Rockenschuh zufolge bei vier Feuerwehrmitgliedern zu Verletzungen, drei davon beim Großbrand in Fischbach. „Davon befindet sich ein Kamerad bis heute in ärztlicher Behandlung“, so Rockenschuh, der auch einige statistischen Zahlen nannte.
So lag zum 31. Dezember 2025 die Mitgliedsstärke der Feuerwehr Niedereschach in den Einsatzabteilungen bei 89 Personen, davon sechs Frauen. Das entspreche einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von fünf Personen. In den Einsatzabteilungen befanden sich zu diesem Zeitpunkt 42 ausgebildete Atemschutzgeräteträger und 34 Fahrer mit Führerschein Klasse C/CE. Im Einsatz werden diese angeführt von 13 Gruppenführern und elf Zugführern, wobei Rockenschuh betonte, dass es Standard sei, je nach Einsatzerfordernis, ausgebildete Zugführer auch als Gruppenführer einzusetzen.
Die Jugendfeuerwehr bestand zum 31. Dezember 2025 aus 37 Mitgliedern, davon sieben weiblich, was ein Zuwachs von sechs Personen bedeutete. Die Altersabteilungen weisen 23 Mitglieder auf.
32 Einsätze im Jahr 2025
Von den 32 Einsätzen im Jahr 2025 verteilten sich die vier zu verzeichnenden Brände auf eigener Gemarkung auf einen Kleinbrand A, zwei Mittelbrände und einen Großbrand. Ferner leistete die Wehr bei zwei Bränden Überlandhilfe, ebenso wie bei zwei technischen Hilfeleistungen. Die 20 eigenen technischen Hilfeleistungseinsätze bezogen sich in acht Fällen auf die Menschenrettung, dreimal galt es eine Ölspur zu beseitigen, ein Einsatz betraf einen Sturmschaden und hinzu kamen acht sonstige Einsätze darunter vier durchweg von Brandmeldeanlagen ausgegangene sogenannte „Täuschungsalarmierungen“.
Bei den technischen Hilfsleistungseinsätzen wurden insgesamt sieben Menschen gerettet. In den Einsätzen im Jahr 2025 kamen keine toten Personen vor, betonte der erleichterte Gesamtkommandant, der im Verlauf der Versammlung auch noch eine Ehrung für 25-jährige Feuerwehr-Dienstleistung entgegennehmen durfte.