Seniorenarbeit wird in Rottenburgs größtem Stadtteil großgeschrieben. Das wurde unlängst beim „Tag der Nachbarschaft“ deutlich.
Da trafen sich über 50 ältere Mitbürger auf Einladung des Arbeitskreis Senioren und des Kreisseniorenrates Tübingen zu einem schon zur Tradition gewordenen Mittagessen im Gasthof Waldhorn, das es einmal im Jahr gibt.
Mit einer Eigenbeteiligung von fünf Euro plus Getränke gibt es seit etlichen Jahren ein „ Drei-Gänge-Menü“, das von den Seniorinnen und Senioren auch gerne angenommen wird. Gute Nachbarschaft beginne nicht selten an einem gemeinsamen Tisch, so die Vorsitzende des Arbeitskreises Senioren, Nadine Alexandr, die auch im Ortschaftsrat die Interessen der älteren Mitbürger vertritt.
Nun auch offiziell Mitglied im Kreisseniorenrat
Alexandr durfte bei diesem Essen auch Rebecca Mang vom Kreisseniorenrat Tübingen begrüßen. Letztere teilte den Anwesenden mit, dass der Arbeitskreis Senioren in Ergenzingen jetzt auch offiziell neues Mitglied im Kreisseniorenrat sei. Dieser Beitritt ebne den Weg für eine gute Kooperation.
Marianne Molitor, Doris Raible, und Jutta Anhorn, die das ganze Jahr über Socken für den Stand am Weihnachtsmarkt strickten, dessen Erlös dann für soziale Zwecke verwendet wird, durften seitens des Kreisseniorenrates ein Blumengebinde entgegennehmen.
Der Arbeitskreis Senioren in Ergenzingen fungiert als Ausschuss des Ortschaftsrates, der mit Vertretern von Kirchen, Vereinen und Organisationen zusammenarbeitet und das sind nicht gerade Wenige.
Zu nennen ist da der Turn – und Sportverein, der in Richtung Fitness im Alter alles bietet, was sich in fortgeschrittenem Alter auch noch bewerkstelligen lässt. Gymnastik und Bewegung für Ältere bietet auch das örtliche DRK. Dazu noch alle 14 Tage einen Mittwochstreff mit Kaffee und Kuchen. In Sachen Unterhaltung, Kunst, Kultur und Bildung ist der vor rund eineinhalb Jahren gegründete Förderverein „Bürgerengagement Oberes Gäu“ – übrigens nicht nur für Senioren – unterwegs und präsentiert eine Fülle von Veranstaltungen, die auch Menschen besuchen können, die nicht mobil sind, da der Verein einen Fahrdienst zur Verfügung stellen kann.
Die katholische Kirchengemeine gibt es einen Strickkreis und deren Mitglieder unterhalten auch den Sonntagskaffee „Tresoka“, der einmal monatlich im Vinzenz Härle – Saal stattfindet. Der Elisabethenverein bietet einen Spielnachmittag, vermittelt Besuchs – und Fahrdienste und sorgt mit seinem Mittwochs - Café für die Entlastung von pflegenden Angehörigen.
Kolpingfamilie tut viel für die Allgemeinbildung
Die Kolpingfamilie tut viel für die Allgemeinbildung und hat auch eine Seniorengruppe. Letztlich sorgt der Arbeitskreis „Senioren“ unter anderem für das alljährlich im Mai stattfindende Seniorenessen und kleinere Ausflüge oder Krippenfahrten.