Rund 40 Teilnehmer kamen zum Workshop. Foto: Volkshochschule Kandern

In einem Zukunftsworkshop der Volkshochschule Kandern haben die Teilnehmer Ideen gesammelt. VHS-Leiterin Christina Fräulin bezieht sie in ihre Planungen ein.

Etwa 40 Teilnehmer brachten in einem Zukunftsworkshop der Volkshochschule August-Macke-Schule in Kandern in der ihre Wünsche und Ideen für eine „VHS der Zukunft“ zum Ausdruck, heißt es in einem Nachbericht.

 

Die VHS Kandern hatte am vergangenen Mittwoch im Rahmen einer Re-Zertifizierung Kanderner Bürger, Kursleitende, Betriebe, Vereine und Vertreter von sozialen Einrichtungen in Kandern sowie Bürgermeister, Gemeinderat und Stadtverwaltung eingeladen, um gemeinsam ein Konzept für die Zukunft zu entwickeln.

Von Jugendlichen des Jugendzentrums „Jump“ wurden die geladenen Gäste freundlich begrüßt und mit Info-Mappe und Getränken versorgt. Von Beginn an konnten sie selbst aktiv werden und auf Plakaten ihre Erwartungen an den Abend kommunizieren.

Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin und VHS-Leiterin Christina Fräulin informierte Gaby Dolabdjian, die Qualitätsbeauftragte der VHS Kandern, über die Hintergründe dieses Workshops.

Sie erläuterte kurz das Zertifizierungssystem und stellte den Zukunftsworkshop als Qualitätsprojekt der VHS Kandern und die damit verbundenen Ziele vor.

Als „local player“ sichtbar werden

Demnach erhofft sich die Volkshochschule ein klares Bild, wie sie sich noch mehr als „local player“ vor Ort etablieren und eine bessere Sichtbarkeit erreichen kann.

Nach einer kurzen Pause am reichhaltigen Büffet, das von Kursleiterin Sabine Vogel mit ihrem Team und Unterstützung durch Jugendliche des Jugendzentrums „Jump“ professionell vorbereitet wurde, waren die Teilnehmer in vier Gruppen eingeteilt und gebeten worden, ihre Wünsche und Ideen für die „VHS der Zukunft“ zu Papier zu bringen und auf einem gemeinsamen Ergebnisplakat zusammengetragen.

Dann hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, drei Punkte zu vergeben, welche Ideen und Wünsche sie als besonders relevant für die Zukunft ansehen.

Vernetzung mit Akteuren vor Ort ist erwünscht

Dabei kristallisierte sich heraus, dass neben dem Wunsch einer besseren Vernetzung und Kooperation mit anderen städtischen Einrichtungen wie der Bücherei, dem Kino oder dem Museum auch die Einrichtung eines Repair-Cafés oder auch das Angebot von Kursen zu KI und Medienkonsum hoch im Kurs stehen.

Dies seien die ersten Projekte, welche die VHS Kandern im kommenden Jahr aufgreifen