SB+SB+Was der Ex-VfB-Stürmer heute macht
: „Haben Sie Verständnis, wenn Fußballer nach Saudi-Arabien gehen, Herr Kuranyi?“

In unserer Serie „Wie geht es eigentlich . . .?“ beleuchten wir Menschen, die aus dem Rampenlicht getreten sind. Kevin Kuranyi hatte eine bewegte Karriere als Fußballprofi mit vielen Höhe-, aber auch Tiefpunkten. Was macht der Ex-Stürmer des VfB Stuttgart heute?
Von
Dirk Preiß
Stuttgart
  • Kevin Kuranyi ist dem Fußballbusiness treu geblieben. In unserer Bildergalerie werfen wir einen Blick auf die Karriere des Ex-Stürmers.

    Baumann
  • Kevin Kuranyi ist in Brasilien und Panama aufgewachsen. Im Alter von 15 Jahren kam er nach Stuttgart, wo sein Vater einst aufgewachsen ist. Er begann beim VfB in der Jugend, spielte dann für den VfB II in der Regionalliga.

    Baumann/Baumann
  • Als 19-Jähriger gab er unter dem Trainer Felix Magath sein Debüt in der Bundesliga. Im Juli 2001 ging es gegen den 1. FC Köln.

    Baumann/Baumann
  • Im Dezember 2001 gelang ihm sein erster Treffer im Oberhaus – beim 2:2 in Kaiserslautern. Nach dieser ersten Saison, in der er zwischen der Bundesliga- und der Regionalligamannschaft pendelte, wurde er fester Bestandteil des Profikaders, zu dem damals auch Marcelo Bordon (li.) und Adhemar (re.) gehören.

    Baumann/Baumann
  • Insgesamt machte Kevin Kuranyi 132 Pflichtspiele für das Profiteam der Stuttgarter und erzielte dabei 57 Tore.

    Baumann/Baumann
  • Ein Highlight war der Sieg in der Champions League gegen Manchester United, zum 2:1 steuerte Kuranyi einen Treffer bei.

    Baumann/Baumann
  • 2005 wechselte Kevin Kuranyi zum FC Schalke 04, wo er einen Fünfjahresvertrag unterschrieb. Auch mit den Knappen spielte er in der Champions League und wurde Vizemeister in der Bundesliga.

    dpa/Federico Gambarini
  • In 209 Pflichtspielen für die Schalker erzielte Kuranyi 87 Tore.

    dpa/Achim Scheidemann
  • Nach Vertragsende bei Schalke 04 wechselte der Mittelstürmer zu Dynamo Moskau in die erste russische Liga.

    dpa/Jan-Philipp Strobel
  • Er blieb bis 2015 und erzielte 56 Tore in 151 Pflichtspielen. International kam es zum Duell mit dem VfB Stuttgart.

    Baumann/Eugen Zimmermann
  • In der Saison 2015/2016 kehrte Kuranyi in die Bundesliga zurück und spielte für 1899 Hoffenheim. Er kam aber nur auf 15 Einsätze und erzielte keinen Treffer.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Im Herbst 2016 hielt er sich noch bei den Stuttgarter Kickers fit, wenig später beendete er aber seine Karriere.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Sein erstes Länderspiel bestritt Kuranyi im März 2003. Gegen Litauen wurde er für Fredi Bobic eingewechselt.

    Baumann/Baumann
  • Bei der EM 2004 stand er im Kader der deutschen Mannschaft, ebenfalls bei der EM 2008. Für die WM 2006 war er überraschend nicht nominiert worden.

    dpa/Oliver_Berg
  • Seine Karriere im Nationalteam endete nach 52 Spielen. Als er von Joachim Löw nicht für den Spieltagskader berücksichtig worden war, verließ der Stürmer zur Pause das Stadion in Dortmund.

    dpa/Oliver Berg
  • Mittlerweile spielt Kuranyi immer wieder für die Traditionself des VfB Stuttgart, er lebt auch wieder in der Landeshauptstadt. Derzeit erholt er sich aber von einer schweren Knieverletzung.

    Baumann/Alexander Keppler
  • Auch als TV-Experte ist der Ex-Nationalspieler immer mal wieder gefragt.

    Pressefoto Baumann/Julia Rahn
  • Kuranyi ist seit 2007 verheiratet mit Viktorija. Das Paar hat zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Kuranyi hat nach der Karriere eine Management-Agentur gegründet, berät junge Fußballer und bringt bei Events ehemalige Profis zusammen.

    Lichtgut/Julian Rettig
  • Auch sein Sohn Karlo tritt erfolgreich gegen den Ball. Zunächst spielte er bei den Stuttgarter Kickers.

    Baumann/Hansjürgen Britsch
  • Aktuell gehört er zum Kader der U-19-Junioren des VfB Stuttgart.

    Baumann/Julia Rahn
1 / 21