Unglaubliche Geschichte: KSC-Fan fährt mit dem Fahrrad zur Fußball-WM nach Amerika

Im Auftaktspiel schlug Deutschland die Elf aus Curaçao deutlich mit 7:1. Ein Fan im Stadion war zuvor 26.000 Kilometer mit dem Fahrrad angereist.
Tom Weller/dpa- Ein KSC-Fan radelte fast zwei Jahre bis zur WM 2026 nach Houston – 26.000 Kilometer.
- Jakob Alberti startete in Karlsruhe, durchquerte 28 Länder auf vier Kontinenten.
- Er lief in jedem Land einen Marathon; in den USA plant er pro DFB-Tor zehn Kilometer.
- Sein Ankunftsvideo vor dem Stadion erreichte 1,4 Mio. Aufrufe – Stand 16.6.
- Nach der WM will er über US-Ostküste, Nordafrika und Südeuropa nach Karlsruhe zurück.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das, was Jakob Alberti in den vergangenen zwei Jahren gemacht hat, ist laut Google Maps eigentlich nicht möglich. In Karlsruhe ist er im Jahr 2024 mit dem Fahrrad gestartet. Sein Ziel: Houston in Texas (USA).
Hier absolvierte am Sonntag die deutsche Nationalmannschaft ihr erstes Spiel der Fußball-WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko. Auf der Tribüne mit dabei: Der Fahrrad-Weltreisende Jakob Alberti.
Seine Reise hat der Fan des Karlsruher SC auf seinem Instagram-Kanal begleitet. Spätestens seit einigen Tagen ist er ein echter Internetstar: Das Video seiner Ankunft vor dem Stadion in Houston wurde mittlerweile (Stand 16.6.) 1,4 Millionen Mal geschaut.
26.000 Kilometer mit dem Rad zurückgelegt
„26.000 km. 2 Jahre. 28 Länder. 4 Kontinente. Und jetzt stehe ich beim WM-Stadion“, schreibt Alberti dazu. Allein die Zahlen seiner Reise machen sprachlos, zudem läuft er in jedem Land noch einen Marathon. Und in den USA sogar mehr: Denn für jedes Tor der DFB-Elf will er zehn Kilometer laufen. Der 7:1-Auftaktsieg der Deutschen gegen Curacao macht dieses Vorhaben gar zu einem Ultramarathon.
Wann Alberti dafür Zeit findet, muss sich jedoch zeigen. Denn der Fußballfan, der in jedem seiner Videos ein KSC-Trikot trägt (zur WM wurde eines halbiert und mit einem halben DFB-Jersey vernäht), ist derzeit mittendrin in einem Medienrummel um seine Person.
Interview mit dem TV-Sender FOX verpasst
Die FIFA hat einen Bericht über ihn auf ihrer Homepage veröffentlicht, zudem gab er mehreren TV-Sendern Interviews. Auch der US-amerikanische Sender FOX, der die Spiele überträgt, wollte mit ihm sprechen. Aber: „Ich habe es leider verpasst“, berichtet Alberti in einem Instagram-Video.
In diesem berichtet er von seinen Erlebnissen. Schnell wird klar: So richtig glauben kann er den entstandenen Internethype um seine Aktion bislang nicht. Dabei hatte alles ganz ruhig angefangen, bei einem Filmabend. Ein Film über einen Radreisenden in Afrika brachte ihn auf die Idee. Im August 2024 ging’s los.
Die KSC-Bar auf Koh Samui besucht
Fast zwei Jahre – und 26.000 Kilometer auf dem Rad – später ist er nun bei der WM 2026 angekommen. Auf dem Weg dorthin machte er unzählige Erfahrungen mit fremden Menschen, auf Koh Samui in Thailand besuchte er zudem die dortige KSC-Bar.
Und noch ist Albertis Reise nicht vorbei. Nach der Weltmeisterschaft soll es zurück nach Hause gehen. Er will entlang der US-Ostküste fahren, über Nordafrika und Südeuropa soll es dann zurück nach Karlsruhe gehen.
Vorher jedoch steht die WM an. Sein Tipp? Deutschland wird Weltmeister. „Nach fast zwei Jahren auf dem Fahrrad kann ich doch nichts anderes tippen“, zitiert ihn die FIFA in ihrem Bericht.
