Schmuckstücke von Glasmanufaktur: Einbrechern gelingt im elsässischem Lalique-Museum ein Millionenraub

Die Einbrecher erbeuteten Schmuckstücke in Wert von bis zu vier Millionen Euro.
AA+W – stock.adobe.de- Einbruch im Lalique-Museum in Wingen-sur-Moder: Diebe raubten wertvollen Schmuck.
- Rund 20 Stücke im Wert von bis zu vier Millionen Euro wurden entwendet.
- Der Diebstahl begann um 5.30 Uhr und dauerte laut Berichten elf Minuten.
- Die Alarmanlage funktionierte offenbar nicht – bestätigt der Bürgermeister.
- Erst die Putzfrau löste um 6.30 Uhr Alarm aus, die Museumschefin spricht von einer Katastrophe.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Im Lalique-Museum in Wingen-sur-Moder nahe Straßburg im Nordelsass haben Einbrecher am Sonntag binnen elf Minuten einen Millionenraub begangen. Die Täter stahlen rund 20 wertvolle Schmuckstücke der Glasmanufaktur Lalique im Wert von bis zu vier Millionen Euro, wie französische Medien am Montag berichteten.
Das Lalique-Museum ist dem Jugendstil- und Art-déco-Künstler René Lalique (1860–1945) gewidmet und wurde 2011 unweit der Lalique-Manufaktur eröffnet. Seit dem Einbruch im Louvre in Paris im vergangenen Herbst galt es als besonders schutzwürdig. Doch die Alarmanlage des Museums schien am Sonntag nicht zu funktionieren, wie Bürgermeister Christian Dosch dem Sender TF1 Info gegenüber bestätigte.
Der Diebstahl dauerte nur elf Minuten
So gelang es den Tätern am Sonntag offenbar ungehindert, ihren gezielten Raubzug gegen 5.30 Uhr auszuführen. Einen Alarm setzte erst die eintreffende Putzfrau ab, die das Museum um 6.30 Uhr betrat. Der Raub sei „eine Katastrophe für das Erbe Laliques und das kulturelle Erbe Frankreichs“, so Museumspräsidentin Gabrielle Rosner-Bloch gegenüber der Zeitung „L’Alsace“.