Unwetterwarnung für Baden-Württemberg: Diese Landkreise sind betroffen

In Baden-Württemberg kann es heute starke Gewitter geben.
Karl-Josef Hildenbrand/dpaDer Deutsche Wetterdienst warnt zunächst vor allem im Westen und Süden des Landes vor starken Gewittern. Am Nachmittag und Abend kann sich die Wetterlage erneut verschärfen. Dann sind örtlich auch Unwetter möglich. Die Wetterkarte zeigt, wo sich die Gewitter im Laufe des Tages bilden.
Nach Angaben des Wetterdienstes fließt von Westen feuchtwarme Luft nach Süddeutschland. Gleichzeitig sorgt ein Höhentief über Norddeutschland dafür, dass die Luftmasse im Tagesverlauf zunehmend instabil wird.
In diesen Kreisen gelten Gewitterwarnungen
Am Dienstagmorgen waren unter anderem folgende Stadt- und Landkreise von amtlichen Gewitterwarnungen betroffen:
- Kreis Waldshut
- Kreis Lörrach
- Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und Stadt Freiburg
- Schwarzwald-Baar-Kreis
- Kreis Tuttlingen
- Zollernalbkreis
- Ortenaukreis
- Kreis Rottweil
- Kreis Freudenstadt
- Kreis Rastatt
- Stadt Baden-Baden
Die Warnungen galten je nach Region zunächst bis 8 oder 9 Uhr. Dabei zogen von Westen wiederholt Gewitter auf. Erwartet wurden örtlich zwischen 15 und 25 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde. Zudem waren Windböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 60 Kilometern pro Stunde möglich.
Da sich Gewitterzellen schnell verlagern oder neu bilden können, können die Warngebiete und Warnzeiten kurzfristig angepasst werden.
Am Nachmittag steigt die Unwettergefahr
Nach einer vorübergehenden Beruhigung soll die Gewitteraktivität ab dem Nachmittag erneut zunehmen. Dann erwartet der Wetterdienst gebietsweise starke Gewitter mit Starkregenmengen von bis zu 25 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit. Dazu können Böen zwischen 60 und 80 Kilometern pro Stunde auftreten.
Örtlich begrenzt sind auch Unwetter möglich. In einzelnen Gewitterzellen können demnach bis zu 40 Liter Regen pro Quadratmeter in kurzer Zeit fallen. Außerdem drohen Hagelkörner mit einem Durchmesser von bis zu drei Zentimetern und schwere Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 Kilometern pro Stunde.
Besonders bei heftigem Starkregen besteht die Gefahr, dass Straßen, Unterführungen und Keller überflutet werden. Hagel und schwere Windböen können außerdem Bäume, Fahrzeuge und Gebäude beschädigen.
Schwülwarm mit bis zu 34 Grad
Neben den Gewittern belastet die Hitze viele Menschen. Unterhalb von 600 Metern gilt vielerorts eine amtliche Hitzewarnung. Besonders in dicht bebauten Gebieten, etwa in Freiburg, kann die Wärmebelastung durch eine geringe nächtliche Abkühlung zusätzlich verstärkt werden.
Die Temperaturen erreichen am Dienstag Höchstwerte zwischen 28 und 34 Grad. Zwischen Karlsruhe und Mannheim kann die Temperatur in der Nacht zum Mittwoch bei rund 20 Grad bleiben. In den übrigen Regionen werden Tiefstwerte zwischen 15 und 19 Grad erwartet.
Auch am Mittwoch drohen schwere Gewitter
In der Nacht zum Mittwoch soll die Gewitteraktivität zunächst nachlassen. Am Mittwoch entwickeln sich im Tagesverlauf jedoch erneut starke Gewitter. Stellenweise besteht wieder Unwettergefahr durch heftigen Starkregen, Hagel und stürmische Böen.
Die Höchsttemperaturen liegen am Mittwoch zwischen 24 Grad im Bergland und 32 Grad im Kraichgau. In der Nacht zum Donnerstag besteht vor allem südlich von Schwarzwald und Schwäbischer Alb weiterhin ein erhöhtes Risiko für starke Gewitter.
Am Donnerstag zeigt sich häufiger die Sonne. Im Bergland können sich jedoch erneut einzelne Schauer und Gewitter bilden. Mit Höchstwerten von bis zu 33 Grad in der Kurpfalz bleibt es heiß. Für Freitag werden erneut verbreitet Schauer, Gewitter und gewittriger Regen erwartet.

