Jürgen Klopp, sein zweiter Vorname ist übrigens Norbert, ist mittlerweile der Kulttrainer schlechthin. Am 16. Juni ist "Kloppo" 50 Jahre alt geworden. Grund genug ihn und natürlich auch seine Arbeit beim FC Liverpool zu würdigen.  

Der kleine Jürgen hat beim SV Glatten (Kreis Freudenstadt) das Fußballspielen gelernt und ist dort natürlich der Promi Nummer eins. Als Teenager wechselte er in die erfolgreiche Jugend des TuS Ergenzingen. 

Nach mehreren kurzen Stationen im Amateurfußball agierte Klopp von 1990 bis 2008 für den 1. FSV Mainz 05, zunächst als Spieler und ab 2001 als Trainer. Diesen führte er 2004 erstmals in die Bundesliga. 2008 wechselte er zu Borussia Dortmund. Mit dem Verein wurde er in den Jahren 2011 und 2012 Deutscher Meister und gewann das Double durch den Pokalsieg 2012. Außerdem erreichte er bis zu seinem Rücktritt im Jahre 2015 das Finale der UEFA Champions League 2013 und zwei weitere Pokalendspiele.

Seit dem 8. Oktober 2015 ist Klopp Teammanager des FC Liverpool.

 

Basteln am perfekten Kader: Mohamed Salah ein Baustein

Noch nie zuvor hat der FC Liverpool so viel Geld für einen neuen Spieler bezahlt – kein Wunder, dass die Erwartungen an Mohamed Salah riesig sind. Für rund 46 Millionen Euro Ablöse kommt der Offensiv-Star von AS Rom. „Sein Tempo ist unglaublich. Er macht uns im Angriff noch gefährlicher und wir sind schon stark in diesem Bereich“, sagt sein neuer Trainer Jürgen Klopp. 

Interesse an Max Meyer

Der FC Liverpool und Jürgen Klopp sind an Max Meyer vom FC Schalke 04 interessiert. Offenbar beobachten die Scouts der Reds den Schalker bei der U21-Europameisterschaft ganz genau. Der Vertrag des offensiven Mittelfeldspielers läuft bei den Knappen 2018 aus.

Poker um Aubameyang

Der FC Liverpool sucht auch in vorderster Front nach herausragendem Personal. Ein Wechsel von BVB-Star Pierre-Emerick Aubameyang an die Anfield-Road wird von Woche zu Woche realistischer. Doch ob der Gabuner unbedingt nach England möchte, wird sich zeigen. Das nötige Kleingeld hätte der FC Liverpool.

Kloppo will Supertalent Kylian Mbappe

Jürgen Klopp und der FC Liverpool sind offenbar in den Transfer-Poker um Kylian Mbappe vom AS Monaco eingestiegen. Wie die "Daily Mail" berichtet, soll der Liverpool-Trainer schon Kontakt zu den Agenten des 18-Jährigen aufgenommen haben.

Das französische Sturm-Talent gehört zu den derzeit begehrtesten Spielern. Eine Vielzahl an Klubs, darunter Real Madrid, Arsenal und Manchester United sind heiß auf Mbappe. Sollte Monaco den Stürmer ziehen lassen, wäre Real Madrid dem Bericht zufolge sogar bereit weit über 100 Millionen Euro für Mbappe zu zahlen.

Paul Gascoigne über Jürgen Klopp

Paul Gascoigne, der gerade 50 geworden ist, rechnet in der Sportbild mit dem heutigen Fußball ab. „Die Spieler sind verwöhnt, verdienen mit 16 Jahren schon 10.000 Euro im Monat. Ich musste meine Klamotten zu Hause waschen und meine Schuhe selbst putzen“, sagte er der SPORT BILD auf einer Feier zu seinem 50. Geburtstag.

Über Liverpool-Coach Jürgen Klopp witzelt er: “Der Typ ist wahnsinnig. Wie kann man seine Spieler umarmen, wenn sie im Pokal 0:1 bei einem Zweitligisten verlieren? Die Spieler wollen jetzt wissen, was er mit ihnen anstellt, wenn sie mal einen Pokal gewinnen.“

Kritik am Umgang mit Trainern

"Wenn du nicht funktionierst, wird dir nicht nur die Stelle genommen, sondern im Grunde musst du dir ein neues Betätigungsfeld suchen, da dein Ruf oftmals öffentlich ruiniert ist", sagte der noch 49-Jährige dem Kicker.

"Für junge und alte Trainer ist der Beruf nicht einfach, denn ich bin fest davon überzeugt, dass auch Glück dazugehört", sagte der ehemalige Dortmunder Meistercoach, der die Reds in der abgelaufenen Saison auf Platz vier führte, weiter: "Und so viel Glück, wie ich hatte, gibt es nicht zu häufig."

Gleichzeitig lobte Klopp das Konzept vieler Bundesliga-Klubs, auf junge Trainer aus dem eigenen Jugendbereich zu setzen: "Das ist die absolut richtige Herangehensweise. Ich freue mich unendlich, dass viele junge, gute Leute die Chance bekommen." Dabei hob er die Arbeit von Julian Nagelsmann (1899 Hoffenheim), Hannes Wolf (VfB Stuttgart) und Domenico Tedesco (Erzgebirge Aue) besonders hervor.

Gerüchte um Verteidiger Virgil van Dijk

Jürgen Klopp will Virgil van Dijk vom FC Southampton möglicherweise zum teuersten Abwehrspieler überhaupt machen. Wie britische Medien übereinstimmend berichten, will sich der Verein von Teammanager Jürgen Klopp die Verpflichtung des 25-jährigen Niederländers umgerechnet knapp 69 Millionen Euro kosten lassen.

Sollte der Transfer zustande kommen, hätten die Reds nicht nur den teuersten Kauf ihrer Vereinsgeschichte getätigt. Auch der bisherige Rekordtransfer des brasilianischen Verteidigers David Luiz vom FC Chelsea zu Paris St. Germain (2014/knapp 50 Millionen Euro) wäre pulverisiert.