VS-Villingen - Mit augenscheinlich hoher Geschwindigkeit ist am Sonntagmittag gegen 14 Uhr eine 34-jährige Autofahrerin in der Vöhrenbacher Straße schwer verunglückt. Die Frau musste von der Feuerwehr aus ihrem Kleinwagen befreit werden.

Den alarmierten Einsatzkräften von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei bot sich beim Eintreffen ein dramatisches Unfallbild. Der völlig demolierte Mazda hing auf dem Dach in einem Zaun, im Fahrzeug eine Frau, bei der man zunächst vermutete, dass sie eingeklemmt war. Doch was war passiert? Ersten Angaben vor Ort zufolge war die Frau von der Kreuzung Vöhrenbacher Straße/Tallardstraße her in Richtung Innenstadt unterwegs, als sie kurz vor der Brücke unter der Landstraße aus bislang unbekannten Gründen links von der Fahrbahn abkam.

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Hier hatte die Fahrerin Glück, dass sie zunächst nicht mit einem Verkehrsschild sowie einen massiven Brückenpfeiler kollidierte. Mit offenbar hoher Geschwindigkeit durchschlug der Kleinwagen dann jedoch dichtes Gebüsch, hob dabei wohl auch ab und konnte erst von einer kleinen Baumgruppe und einem Zaun gestoppt werden.

Als erste Maßnahme musste das Fahrzeug, das an einer Böschung hing, von der Feuerwehr gesichert werden. Anschließend schaffte man für die Erstversorgung durch den Rettungsdienst, der mit einem per Hubschrauber an die Einsatzstelle geflogene Notarzt und einem Rettungswagen vor Ort war, einen Zugang von der Beifahrerseite aus.

Als weitere Maßnahme öffneten die Kräfte der Wehr mit schwerem Gerät Heckklappe und die Fahrertür und schafften es so, die glücklicherweise nur eingeschlossene aber nicht eingeklemmte Frau aus ihrem Fahrzeug zu befreien.

Sie wurde mit schweren Verletzungen in das Klinikum transportiert. Mit Unterstützung der Feuerwehr, die mit vier Fahrzeugen und 25 Mann vor Ort war, barg ein Abschleppunternehmen anschließend den Unfallwagen. Die Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest. Die Vöhrenbacher Straße musste während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen halbseitig gesperrt werden.