Eigentlich hätte der schadensreiche Abschnitt der B 33 zwischen Villingen und Bad Dürrheim in diesem Jahr saniert werden sollen. Doch nun kommt es doch anders.
Wer die B 33 zwischen Villingen und Bad Dürrheim regelmäßig befährt, weiß um die Schäden, die die Strecke zur Holperpiste machen. Kein Wunder, dass immer wieder Bautrupps ausrücken, um Ausbesserungsarbeiten durchzuführen. Zuletzt war es im vergangenen Sommer zu solchen Maßnahmen gekommen – damit der Zustand zumindest provisorisch verbessert werden konnte.
Im Raum stand hierbei zudem die Ankündigung, dass die wichtige Verbindung im Schwarzwald-Baar-Kreis im Jahr 2026 saniert wird. Eine solche Großbaustelle steht bereits seit Jahren im Raum – beispielsweise schon, als im Jahr 2020 auf der B 33 im Bereich Villingen – zwischen den Abfahrten Vockenhauser Straße und der Gaskugel – der Asphalt erneuert und teilweise Sanierungsarbeiten an den Brücken durchgeführt wurden.
Die notwendigen Untersuchungen, die das zuständige Regierungspräsidium Freiburg (RP) veranlasst hatte, bestätigten die Notwendigkeit. Demnach müssen zwei neue Asphaltschichten eingebaut werden. Im Zuge der Überprüfungen nahm man zudem die insgesamt drei Brücken – ein Bauwerk führt über die Bahngleise der Verbindung zwischen Zollhaus und Marbach-Ost – unter die Lupe und erhielt diesbezüglich gute Nachrichten. Diese seien, zumindest nach dem Stand von vor rund einem Jahr, nicht sanierungsbedürftig.
Unabhängig davon nahm das RP den Streckenabschnitt in das Sanierungsprogramm auf, mit einer möglichen Umsetzung im Jahr 2026. Doch diese Pläne sind nun wieder über den Haufen geworfen worden, wie RP-Sprecherin Heike Spannagel auf Anfrage unserer Redaktion erklärt. Denn andere Arbeiten drängen sich auf und sorgen dafür, dass sich die Planungen für das Jahr verändert haben.
Priorisierung wird notwendig – ohne die B 33
„Die Vielzahl notwendiger Maßnahmen zum Erhalt der Bundes- und Landesstraßen im Regierungsbezirk Freiburg sowie der Brücken an diesen Straßen macht eine Priorisierung notwendig“, erklärt die Sprecherin. Die B 33 stehe deshalb für 2026 noch nicht auf dem Programm. Welche Straßenbauprojekte umgesetzt werden, wird das Verkehrsministerium im Frühjahr vorstellen.
Und wie geht es mit dem sanierungsbedürftigen Abschnitt zwischen Villingen und Bad Dürrheim weiter? Spannagel: „Wir gehen davon aus, dass diese Maßnahme in 2027 umgesetzt werden kann.“ Nicht ausgeschlossen scheint, dass es unabhängig vom Aufschieben auch in diesem Jahr wieder vereinzelt Ausbesserungsarbeiten gibt – um erneut dafür zu sorgen, dass die Verbindungsstrecke zwischen Schwarzwald und der A 81 in Richtung Bodensee und Stuttgart befahrbar bleibt.