In den Graben rutschte ein tonnenschwerer Kranwagen am Mittwochmorgen im Bereich Stampfe der Bundesstraße 462. Die Bergung gestaltete sich schwierig und langwierig. Foto: Villing/Straßenmeisterei

Morgendliche Schnee- und Eisglätte wurde am Mittwoch einem Kranwagen auf der Bundesstraße 462 im Bereich Stampfe zwischen Sulgen und Dunningen zum Verhängnis. Das große Fahrzeug rutschte gegen 6.20 Uhr, so die Polizei, "leicht in den Graben".

Kreis Rottweil - Der schwere Kranwagen hatte sich in den Graben neben der Straße gepflügt und kam aus eigener Kraft nicht mehr zurück auf die Fahrbahn.

Die Bergung des Fahrzeugs gestaltete sich allerdings schwierig und langwierig. Zudem musste die Bundesstraße mehrere Stunden voll gesperrt werden. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen sowohl in Richtung Schramberg als auch in Richtung Rottweil.

Bergung gestaltet sich schwierig­

Eine örtliche Umleitung wurde von der Straßenmeisterei eingerichtet. Erst gegen 11 Uhr konnte wenigstens der Verkehr Richtung Schramberg wieder freigegeben werden. Wie der Chef der Straßenmeisterei Sulgen, Sigmund Villing, im Gespräch mit unserer Zeitung erläuterte, seien die Straßenverhältnisse an der Unfallstelle zum Zeitpunkt des Unfalls trotz des Einsatzes des Winterdienstes problematisch gewesen. Stellenweise habe sich auf der Bundesstraße eine regelrechte Eiskruste gebildet. Schließlich gelang es gegen 11 Uhr, den sechsachsigen Kranwagen wieder auf die Straße zu ziehen. Im Graben hatte er allerdings einigen Schaden angerichtet.

Wie Villing weiter sagte, wurde ein Bauunternehmer benachrichtigt, der die Schäden im Graben und im Bankett mit Schotter auffüllen werde. Verletzt wurde laut Polizei bei dem ungewöhnlichen Unfall niemand. Über die Höhe des Schadens lagen ihr zunächst keine Erkenntnisse vor.

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