Am Samstag sollen diese Schilder abgebaut sein – so Gott will. Foto: Dold

Die Kreisstraße zwischen Brogen und Hardt ist ab Samstag, 22. November, wieder für den Verkehr freigegeben.

Die Bauarbeiten für den Ausbau der Kreisstraße mit Radweg verliefen bisher sehr gut, teilt das Landratsamt Schwarzwald-Baar-Kreis mit. Dort liegt die Federführung für die kreisübergreifende Maßnahme. Diese beinhaltete die Sanierung und Verbreiterung der Straße zwischen Hardt und St. Georgen. Zudem wurde auf der engen und gefährlichen Strecke ein Radweg angelegt, was die Sicherheit deutlich erhöhen dürfte.

 

Änderungen gibt es auch an der Abzweigung in Richtung Tennenbronn. Dort ist die Kreuzung nun größer dimensioniert und mit Verkehrsinseln ausgestattet.

Verärgerte Verkehrsteilnehmer

Allerdings: Die Strecke über die Altenburg zwischen Hardt und Tennenbronn blieb auch in den vergangenen Wochen gesperrt, obwohl die Arbeiten in diesem Bereich nahezu abgeschlossen waren. Das ärgerte viele Verkehrsteilnehmer – insbesondere Pendler, die täglich von Tennenbronn nach Hardt und umgekehrt fahren müssen. Sie mussten den Umweg über Bernecktal und Schramberg in Kauf nehmen – sonst hätten sie einen Strafzettel mit empfindlichen Bußgeldern und einem möglichen Punkt in der Verkehrssünderkartei riskiert. Erst vor wenigen Tagen wurde abends noch kontrolliert.

Nun sollte die Strecke aber ebenfalls am Samstag, 22. November, wieder geöffnet werden. Eine definitive Auskunft konnte das Landratsamt des Schwarzwald-Baar-Kreises am Donnerstag gegen 16.15 Uhr allerdings noch nicht geben.

Überdurchschnittlicher Einsatz

Vorgesehen war bei der Baumaßnahme, dass der erste Bauabschnitt von Hardt bis zum Brogen 2025 und der zweite Bauabschnitt vom Brogen nach St. Georgen bis August 2026 fertig gestellt wird. „Dank dem überdurchschnittlichen Einsatz aller Beteiligten konnte die gesamte Maßnahme dieses Jahr fast komplett abgeschlossen werden“, so das Landratsamt.

Das sei deshalb bemerkenswert, weil die Arbeiten teilweise unter sehr ungünstigen Witterungsbedingungen durchgeführt werden mussten.

Nach jetzigem Stand kann der Kostenrahmen weitestgehend eingehalten werden. Teilweise mussten nichtvorhergesehene Zusatzleistungen ausgeführt werden.

Neue Sperrung im Frühjahr

Aufgrund des Wintereinbruchs konnten die Belagsarbeiten an einigen Einfahrten nicht vollständig abgeschlossen werden. Im Frühjahr muss die Straße zur Aufbringung der abschließenden Fahrbahnmarkierung erneut gesperrt werden.

Im Zuge dieser Sperrung können dann auch die restlichen Belagsarbeiten an den Einfahrten sowie die finale Herrichtung der Anschlussflächen ausgeführt werden.