Am Sonntag war in Haigerloch und einigen Teilorten ordentlich was geboten; Shopping, Sightseeing, Kinderunterhaltung, Speis und Trank und mehr gab es beim zweiten Familientag.
Wer denkt, in Haigerloch und den Teilorten sei nichts los, der war nicht beim verkaufsoffenen Sonntag des Handels- und Gewerbevereins Haigerloch dabei. Dieser war nach dem Erfolg im vergangen Sommer zum zweiten Mal als Familientag konzipiert worden und es wurde ein vielseitiges Programm zusammengestellt, das sowohl Groß als auch Klein gerecht wurde.
In Gruol hatte Sissis Traumland geöffnet, wer also Ausstattung für sein Baby brauchte, war hier an der richtigen Adresse. Owingen wartete mit der geöffneten Kinderscheune und Möbelläden auf: gemütliche Shopper, oder Neugierige, die nur mal vorbeischauen wollten, konnten dies im K-Markt und bei Wohnschick in die Tat umsetzen.
Zu diesem besonderen Tag gab es im Restaurantangebot sowohl etwas für den Mittagstisch, als auch Kaffee und Kuchen. Auch besondere Gaumenschmeichler wie Crêpes, Softeis und Zuckerwatte waren zu erwerben.
Um das Shoppingerlebnis der Eltern zu überbrücken, waren Kinder auf der Hüpfburg und beim Kinderschminken herzlich willkommen. Die Kinderscheune in der Rötenbachstraße bot Getränke und Waffeln an.
Der Haigerlocher Flohmarkt hielt allerlei Schätze bereit
In Stetten standen dem umweltbewussten Kunden gleich zwei Optionen zur Verfügung: Ivo Lavettis Haus der Wiederverwendung hatte geöffnet und rund um das Gebäude herum, geschickt zwischen Containern eingefädelt, war der „Flohmargd“ zu finden.
Auch hier musste man Hunger und Durst nicht fürchten, der Campingclub Zollernalb sorgte für freundliche Bewirtung vor Ort. Ebenfalls geöffnet hatte das Stoffoutlet Zollernalb gleich gegenüber.
Wer frühzeitig bei Lavetti vor Ort war, hatte sogar das Glück, einen Blick auf die ausgestellten Fahrzeuge der Stettener Feuerwehr zu erhaschen. Doch das größte Programm hatte Haigerloch selbst zu bieten.
Bei strahlendem Sonnenschein machte es gleich doppelt so viel Spaß, über den Flohmarkt in der Unterstadt zu spazieren. Schätze für jede Altersklasse warteten hier an zahlreichen Ständen auf einen.
Abgerundet wurde das Shoppingerlebnis durch verschiedene Snack-Optionen und sehr willkommenen Erfrischungen. Von frischen Crêpes an einem schattigen Plätzchen bis hin zu Pizza und Getränken vor dem Schloss-Café war alles dabei. Auch die Türkische Schule bot Leckereien und Kaffee an.
Die ortsansässigen Läden hatten bereitwillig ihre Türen geöffnet – so zum Beispiel Foto Weber, Steinzeit, Max Stauss’ Handwerkerfachgeschäft und der Betten-Hersteller-Verkauf. Ein besonderes Highlight bot FrauWeberWebt: Sybille Weber war den Tag über in ihrem Atelier an verschiedenen Webstühlen zu finden.
Für die Kinder waren verschiedene tolle Aktionen geboten: Gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbüro konnten sie in den Eyachauen Ansteckbuttons produzieren oder sich vom Imnauer Zwergengarten schminken lassen.
Zusätzlich bot das Haigerlocher Kultur- und Tourismusbüro eine Führung von Ulrike Stegmiller und ihrer „Lichtfee“ durch das Kunstmuseum von Karl Hurm in der Ölmühle geboten. Wenngleich der große Besucheransturm sich eher strategisch auf vor und nach der Mittagshitze konzentrierte, war Haigerloch gut besucht.