Mit dem 2:1-Sieg gegen Schwenningen fuhr Freudenstadt nicht nur den ersten Sieg in der Liga ein, sondern hat sich damit auch für eine spielerische Weiterentwicklung belohnt.
„Dieser Sieg ist die logische Folge der letzten sechs bis sieben Spiele“, freut sich Freudenstadts Trainer Elvedin Djekic. Die Mannschaft von ihm und Sergej Steblau hat gegen den BSV den ersten Sieg in der Landesliga eingefahren und damit die Punkte vier, fünf und sechs gesammelt.
Ergenzingen hat Freudenstadt schmerzhaft aufgeweckt
Zwar ging es für beide Mannschaften torlos in die Kabine, doch die zweite Hälfte bot Spannung bis zur letzten Sekunde: Patrick Ostojic verwandelte zwei Elfmeter für Freudenstadt, ehe Schwenningen in der Nachspielzeit zunächst in Unterzahl geriet und mit zehn Mann noch das 1:2 erzielte.
„Nach der Klatsche gegen Ergenzingen haben sich die Jungs zusammengerissen, und in den Spielen danach haben wir teilweise Topleistungen gezeigt“, blickt Djekic auf die 1:8-Pleite gegen den TuS Ergenzingen zurück. Im Anschluss rangen die Freudenstädter nämlich sowohl dem Tabellenführer SG Empfingen (2:2) als auch dem Tabellendritten SV Zimmern (1:1) jeweils ein Remis ab. „Gegen Empfingen und den SV Zimmern einen Punkt zu holen war auch schon ein Erfolg für uns“, meint der Spvgg-Coach.
Aus Sicht von Djekic war seine Truppe zielsicherer, wenn auch nicht dominanter: „Als Tabellenletzter dominiert man Spiele nicht. Es war eine Partie auf Augenhöhe, aber was Anzahl und Qualität der Chancen betrifft, hatten wir die besseren Möglichkeiten.“
Nach Djekics Einschätzung wäre sogar noch ein drittes Tor möglich gewesen, da der BSV auf den Ausgleich drängte: „Wenn der Gegner 0:2 hinten liegt, müssen die auf ‚alles oder nichts‘ spielen. So haben sich dann auch noch weitere Chancen ergeben, doch diese haben wir leider nicht genutzt.“
Team in Partylaune
Nach dem ersten Ligasieg war das Team des Trainerduos Djekic und Steblau in absoluter Partylaune – wenn auch ohne Djekic selbst. „Die Spieler haben nach dem Sieg noch gefeiert, ich war aber zu kaputt dafür“, gibt er scherzhaft zu. Ernst wird es für Freudenstadt bereits wieder am Samstag (14.30 Uhr), denn mit dem VfB Bösingen warten eine harte Auswärtsfahrt.