In der Küche eines Restaurants in der Villinger Färberstraße kam es zu einem Fettbrand. Löschversuche des Personals schlugen fehl – zwei Mitarbeiter verletzten sich leicht.
Der Schock stand dem Personal des Zumas ins Gesicht geschrieben: Eigentlich wollten sie am Freitagabend in dem komplett ausgebuchten Restaurant viele Gäste verwöhnen – stattdessen kam es zu einem Fettbrand in der Küche.
Gemeldet wurde dieser gegen 17.40 Uhr. Wie Feuerwehr-Einsatzleiter Andreas Leute vor Ort erklärte, hatte das Personal zunächst versucht, den Brand einer Fritteuse selbst zu löschen. Das schlug jedoch fehl – stattdessen trugen zwei Personen leichte Brandverletzungen davon. „Als wir ankamen, brannte es noch“, so Leute.
Ein Löschzug eilte in die Färberstraße und die Rosengasse. Sowohl vom Innenhof des Restaurants als auch über den Haupteingang verschafften sich Atemschutzträger Zugang zum Brandort. Sie brachten die Flammen schnell unter Kontrolle und konnten so verhindern, dass das Feuer auf das frisch eingedeckte Restaurant übergriff.
Dennoch gab es zunächst noch Unsicherheiten: Zwar hatte das Personal die Räume bereits verlassen und Gäste waren glücklicherweise noch nicht vor Ort. Allerdings war anfangs unklar, ob sich weitere Personen in angrenzenden Wohnungen befinden. Hier musste die Feuerwehr zunächst kontrollieren – konnte jedoch auch da schnell Entwarnung geben.
Viele Schaulustige vor Ort
Obwohl die Lage schnell unter Kontrolle war, zog der Einsatz – auch aufgrund des gut besuchten Weihnachtsmarkts – zahlreiche Schaulustige an. Menschengruppen bildeten sich rund um die Einsatzfahrzeuge, viele beobachteten das Geschehen. Die Polizei sowie der Kommunale Ordnungsdienst waren deshalb mit stärkeren Kräften vor Ort, um die Schaulustigen im Zaum zu halten.
Die Beamten haben die weiteren Ermittlungen zur Ursache aufgenommen. Wie es die nächsten Tage mit dem Betrieb des Restaurants weitergeht, stand zunächst nicht fest. Klar war nur: Am Freitag konnten keine Gäste mehr bedient werden.
Der Sachschaden wird auf rund 90.000 Euro beziffert.