Der Musikverein Kürzell (Bild) hat im Verbund mit dem Musikverein Meißenheim bei ihrem gemeinsamen Konzertabend das Publikum begeistert. Foto: Lehmann

Nach 25 Jahren haben die Musiker aus Meißenheim und Kürzell wieder gemeinsam ein Konzert gegeben. Der festliche Rahmen wurde auch für Ehrungen genutzt.

Zu einem Doppelkonzert haben die Musikvereine Meißenheim und Kürzell am Samstag eingeladen. Während der Auftakt durch die Gäste aus Kürzell gestaltet wurde, oblag der zweite Teil dem Musikverein Meißenheim.

 

Mit einer feierlichen Ouvertüre eröffnete das Kürzeller Ensemble unter der Leitung von Frank Hertweck den Konzertabend: „Centuria – Ouverture for Band“ ist ein Stück, das häufig für Veranstaltungen und Wettbewerbe verwendet wird. Mit einer Ouvertüre, die Neugierde weckt, ging es mit „Meister der Ouvertüre“, arrangiert von Thorsten Reinau, weiter. Bekannte Melodien aus verschiedenen Stücken wurden zusammengefasst und zum Besten gegeben.

Karl Ehret glänzte als Solist mit seinem Bariton beim Stück „Facedown“, bei dem das Orchester die Klänge melodisch umrahmte. In die Welt des Königs der Löwen ging es mit „The Lion King“ – einem Medley der bekanntesten Hits aus dem gleichnamigen Film, womit so mancher Besucher in Kindheitserinnerungen schwelgte.

Annika Fliehler glänzte mit ihrem Gesang beim Stück „For your eyes only“

Nach der Zugabe, dem Stück „For your eyes only“, bei dem Annika Fliehler mit ihrem Gesang glänzte, hieß es „Bühne frei“ für die Gastgeber.

Der Musikverein Meißenheim, dirigiert von Maik Bartkowiak, freute sich auf das diesjährige Doppelkonzert mit den Freunden aus Kürzell. Das Orchester selbst startete mit einem Traum vom Fliegen „Sogno die Volare“ in das Jahreskonzert. Einer Melodie, bekannt aus dem PC Spiel „Civilisation VI“. Auf eine spannende Zugfahrt ging es mit dem Stück „Oregon“ durch Amerikas Nordweststaaten. Einer der bedeutendsten Songs der Rock-Geschichte stand mit „Bohemian Rhapsody“ auf dem Programm – ein Erfolg, der bis heute anhält und ins Ohr geht. Nahezu jeder kennt das Stück, dennoch war es für die Musiker besonders herausfordernd bei den Proben, verriet Vorstandsmitglied Nicolas Roth.

Zum Abschluss wurde es rockig

Wie gewohnt wurde zu Ehren der Geehrten ein Marsch aufgespielt, in diesem Jahr war es „Mercury“, ein melodischer und klangvoller Konzertmarsch. Zum Abschluss des Konzerts ließen auch die Gastgeber einen „Löwen von der Leine“: „Madagascar“ aus dem gleichnamigen Animations-Kinohit zeigte, wie die Zootiere den Weg in die Freiheit finden und städtische Gewohnheiten ablegen müssen.

Zum Abschluss des Konzerts griffen die Musiker noch einmal in die Rock-Kiste. „Hard Rock Dynamite“ vereinte bekannte Rock-Klassiker wie „Walk this Way“, „Come as you are“, „I was made for lovin you“ und „Seven Nation Army“ und keiner der Besucher konnte mehr still auf den Plätzen sitzen – ein gelungener Konzertabschluss, der auch die Besucher zum fordernden Applaus animierte. So kamen auch die Gastgeber ohne eine Zugabe nicht von der Bühne.

Ehrungen

Im Rahmen des Konzertabends wurden langjährige Mitglieder geehrt. Für  45 Jahre Treue wurden Andreas Weiß und Bernd Sensenbrenner ausgezeichnet. Seit 30 Jahren dabei ist Florian Schneider. 20 Jahre musizieren Lasse Rieck und Anna-Lena Weiß mit und seit zehn Jahren mit dabei sind Gina Gauch und Sören Roth.