Der FC Holzhausen hat daheim noch zwei Heimspiele zu bestreiten vor der Winterpause. Foto: Eibner

Nach dem Husarenritt beim souveränen Tabellenführer in Stuttgart bekommt es der FC Holzhausen gegen den FC Freiburg mit dem genauen Gegenpart zu tun.

FC Holzhausen - FC Freiburg (Samstag, 14.30 Uhr) - Der Breisgauer Traditionsverein ziert nämlich mit erst neun Zählern abgeschlagen das Tabellenende und hat mit seinen 48 bisher kassierten Gegentreffern den schlechtesten Defensivwert aufzuweisen.

Aber Vorsicht: Gegen den FC 08 Villingen, übrigens der nächste und letzte Gegner des FC Holzhausen zu Hause vor der Winterpause, gelang Freiburg immerhin ein 3:3 Unentschieden.

Zweitbeste Offensive

Da die Platzherren aber mit ihren 43 erzielten Treffern die zweitbeste Offensive nach den Stuttgarter Kickers aufzuweisen haben, sollte es am Samstag eigentlich eine logische Rechnung werden – wenn der Fußball nur so einfach wäre.

In allen Partien 100 Prozent geben

"Wir haben die letzten zwei Begegnungen gegen absolute Spitzenteams vier Tore geschossen, was super ist. Leider haben wir dabei auch nur einen Zähler geholt, was zeigt, wo wir noch lernen müssen. In der Oberliga musst du in allen Begegnungen, nicht nur in den sogenannten Highlightspielen, 100 Prozent auf den Rasen bringen, sonst reicht es nicht. Gerade da sind die Begegnungen gegen den Offenburger FV und Reutlingen die besten Beispiele", weiß Pascal Reinhardt zu genau, worauf es auf gehobenem Niveau noch ankommt.

Gegner ernst nehmen

Natürlich hat der junge Coach dabei auch registriert, dass die Freiburger zuletzt gegen Villingen drei Treffer erzielt haben und sogar noch einige Chancen liegen ließen. Kein Grund also, die Rot-Weißen aus dem Badischen auf die leichte Schulter zu nehmen. Dass man aber auch in der Lage ist, gegen jeden Gegner mitzuhalten, hat man besonders in den letzten beiden Begegnungen gezeigt.

Andere Qualitäten gefragt

Besonders das schnelle Umschaltspiel des FC Holzhausen hat den sonst so dominanten Kickers schwer zu schaffen gemacht, wenngleich gegen die Freiburger wieder andere Qualitäten gefragt sein werden – wie beispielsweise Geduld, denn die Breisgauer werden sicherlich kein Offensivfeuerwerk im Panoramastadion abbrennen wollen. Im Hinspiel hatte Holzhausen in Freiburg den Sieg mitgenommen.

Qual der Wahl

Personell sieht es beim FC Holzhausen sehr gut aus, lediglich der angeschlagene Kevin Müller macht etwas Sorgen. Für den Rest hat das Trainerteam die schwere Aufgabe, aus 21 gesunden Feldspielern den optimalen Kader auszuwählen. "Sicher muss man den ein oder anderen Spieler dabei enttäuschen, aber es ist ja nichts in Stein gemeißelt. Das kann gegen Villingen schon wieder anders aussehen", so Reinhardt, der hofft, die beiden Heimspiele vor der Pause erfolgreich gestalten zu können.