Gemeinsam mit Vertretern der Kommunal- und Landespolitik eröffnete Bürgermeister Bruno Metz die neue Strecke zwischen Ettenheimmünster und Münchweier.
Ein wichtiger Lückenschluss im Radwegenetz ist der neue Geh- und Radweg zwischen Münchweier und Ettenheimmünster, der nach 18-monatiger Bauzeit mit Bürgermeister Bruno Metz, Staatssekretärin im Verkehrsministerium Elke Zimmer, Regierungsvizepräsident Klemens Ficht sowie den Bundestagsabgeordneten Johannes Fechner und Yannick Bury feierlich eingeweiht wurde.
Im Rahmen einer Kooperation mit dem Land Baden-Württemberg hatte die Stadt die Federführung für die Planung und den Bau übernommen, während das Land den Großteil der Kosten trägt. Diese belaufen sich auf insgesamt 2,1 Millionen Euro.
„Heute ist ein bedeutender Meilenstein für Ettenheim“, freute sich Metz und betonte, dass Radfahren eine große Relevanz für die Stadt habe. Er erinnerte daran, dass die Bedeutung des Radverkehrs in Ettenheim bereits vor einiger Zeit durch ein außergewöhnliches Projekt unterstrichen wurde: Im September 2020 nahmen bereits Bury und Fechner an der Fahrradkette teil, die von Nadine Lemke organisiert wurde.
„Initialzündung durch die Fahrradkette“
Mit rund 400 Teilnehmern zeigte dieses Event eindrucksvoll, wie wichtig den Bürgern der Lückenschluss entlang der L 103 sei und welchen Stellenwert das Radfahren in der Stadt habe. Gemeinsam mit den beiden Ortsvorsteherinnen Charlotte Götz und Stefanie Ackermann zeigte er sich erfreut, dass das Projekt nun erfolgreich umgesetzt und zum Abschluss gebracht wurde. Metz dankte insbesondere Björn Zerr, Chef vom städtischen Tiefbauamt, der das Projekt begleitet und koordiniert hatte.
Staatssekretärin Zimmer sprach bei der Einweihung von einer Initialzündung, die durch die Fahrradkette ausgelöst wurde. Sie hob hervor, dass es schön sei, wenn aus einer Bürgerinitiative ein solches Projekt entsteht, das die Infrastruktur in Ettenheim nachhaltig verbessert und betonte, dass dieses Projekt den Startschuss für eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf Landes- und Kommunalebene darstellte.
Der neue Radweg sei auch ein weiterer wichtiger Baustein, um die Klimaschutzziele zu erreichen und die Infrastruktur für umweltfreundliche Mobilität zu stärken.
Fechner lobt die Stadt für Leistungen in Mobilität
Es sei ein ideales Beispiel dafür, was erreicht werden könne, wenn alle Akteure gemeinsam an einem Strang ziehen, sagte Klemens Ficht. Besonders die Vernetzung der Radwege sei ein entscheidender Aspekt, um das Radfahren noch sicherer und attraktiver zu gestalten.
Eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Regierungspräsidium Freiburg und der Stadt Ettenheim im Dezember 2020 legte den Grundstein für die Umsetzung.
Abschließend lobte Fechner die Leistungen der Stadt in Sachen Energiewende und Mobilität: „Was hier in Ettenheim geschaffen wird, ist beispielhaft.“
Die Einweihung des Radwegs sei somit nicht nur ein Erfolg für die Stadt, sondern auch ein Zeichen für das Engagement der Bürger sowie der Verantwortlichen, eine nachhaltige und zukunftsfähige Mobilität zu fördern.
Im Zuge der Baumaßnahme wurden defekte Regen- und Trinkwasserleitungen erneuert, die Straßenbeleuchtung angepasst, Breitband- und Telekommunikationsleitungen verlegt und sogar die Brücke am „Ablösle“ saniert. Acht Bäume mussten gefällt werden, im Gegenzug wurden 24 neue gepflanzt.