George Floyd ist zu einem Symbol des Widerstands gegen Polizeibrutalität geworden. Foto: dpa/Christine T. Nguyen

Vor zwei Jahren löste der Tod George Floyds eine internationale Bewegung gegen Rassismus aus. Und noch heute bedroht Alltagsrassismus auch bei uns die Chancengleichheit, kommentiert Erdem Gökalp.

Die Geschichte des Widerstandes gegen Rassismus in den USA ist eine Geschichte der Niederlagen. Im Jahr 1962 schrieb der afroamerikanische Schriftsteller James Baldwin zum hundertsten Jahrestag der Sklavenbefreiung in den Vereinigten Staaten: „Dieses Land feiert hundert Jahre Freiheit hundert Jahre zu früh.“ Rassismus ist in den Grundfesten der amerikanischen Gesellschaft leider zutiefst verankert, doch als vor zwei Jahren der Afroamerikaner George Floyd vor laufender Kamera von einem weißen Polizisten ermordet wurde, wurde an diesen Grundfesten gerüttelt. Die Entschlossenheit der antirassistischen Bewegung, die daraus entstanden ist, hat die ganze Welt erreicht. Für eine kurze Zeit hatte man die Hoffnung auf Veränderung.

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