Hier soll das Baugebiet "Trillfinger Steig II" entstehen. Doch der Weildorfer Ortschaftsrat macht angesichts dringend zu lösender Kindergartenfragen keinen Druck und ist auch damit zufrieden, wenn man erst 2023 in die Erschließung einsteigt.Archivfoto: Kost Quelle: Unbekannt

Haushaltswünsche 2022 : Großprojekte Hagestall und Kindergarten reichen Ortschaftsrat Weildorf aus

Mit Wünschen für den städtischen Haushalt 2022 beschäftigte sich am Montagabend der Ortschaftsrat Weildorf. Weil mit der Sanierung des Hagestalls und dem Neubau eines Kindergartens zwei Groß-Projekte anstehen, gab sich das Gremium aber bescheiden.

Haigerloch-Weildorf. Eines muss aus Sicht von Ortsvorsteher Armin Hipp und seinem Gremium aber unbedingt im nächstjährigen Haushalt der Stadt untergebracht werden. Und zwar Geld für das Anlegen einer Urnenstele und einer Baum-Urnengrabanlage. Wiederholt hatte sich der Ortschaftsrat dafür stark gemacht, dass solche zeitgemäßen und mit keinem Pflegeaufwand verbundenen Bestattungsformen auch der Bevölkerung in Weildorf angeboten werden.

Eher ein mittelfristiges Projekt, und zwar für das Jahr 2023, ist die Erschließung von Wohnbauplätzen im "Trillfinger Steig". Dort fehlen laut Ortsvorsteher Hipp der Stadt noch vier Grundstücke. Favorisiert wird vom Ortschaftsrat die Erschließung des Baugebietes in zwei Abschnitten, so wie das in anderen Stadtteilen auch praktiziert wird. Ende nächsten Jahres dürfte es auch mit der Erschließung von innerörtlichen Bauflächen entlang des Schlattäckerweges etwas werden.

Ortsvorsteher Armin Hipp gab im Ortschaftsrat außerdem bekannt, dass der Einbau der 20 000-kV-Stromleitung in dieser Woche abgeschlossen wird. Zustimmung fand im Ortschaftsrat auch der neue Forstwirtschaftsplan für das Jahr 2022, der gestern Abend im Haigerlocher Gemeinderat verabschiedet wurde. Er sieht für Weildorf einen Hiebsatz von 950 Festmeter auf einer Fläche von zwölf Hektar vor, was deutlich weniger ist als schon in anderen Jahren.

Nachdem der Weildorfer Ortsvorsteher in der vergangenen Woche bei der Mobilfunk-Diskussion in Bittelbronn dabei war (wir haben berichtet), stellte Armin Hipp am Montag nochmals klar, dass der von der Telekom geplante Sende-Mast in Bittelbronn zwar für die bessere Mobilfunk-Versorgung von Bittelbronn und Trillfingen gedacht sei, Weildorf aber weiterhin vom Sendemast im Gewerbegebiet Madertal aus mit Mobilfunk versorgt werde.