Die Honigbienen, die sich auf der Schwäbischen Alb fast ausschließlich in Baumhöhlen des Schwarzspechts einquartieren, entstammen Völkern, die irgendwann Imkern entkommen sind. Foto: /Ingo Arndt

Lange ist man davon ausgegangen, dass in unseren Wäldern keine wilden Honigbienen mehr leben. Aber es gibt sie doch. Zwei junge Biologen erforschen sie auf der Schwäbischen Alb.

Der Regen prasselt an diesem Vormittag sintflutartig auf den Wald. Das Wasser rinnt in kleinen Sturzbächen von den tief hängenden Blättern. Nach zehn Minuten Fußmarsch vom Forstweg durch das Dickicht sind Kleider und Schuhwerk triefend nass. Der Baum, den die beiden Wissenschaftler suchen, liegt tief im Wald. Kein Pfad weist den Weg, gibt Orientierung. Die Tierökologen der Uni Würzburg finden die große Buche fast blind. Zigmal waren sie in den vergangenen Jahren schon hier unterwegs, bei Gomadingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Zur Not würden sie den Standort auch mithilfe einer GPX-Markierung auf ihren digitalen Karten erreichen.

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