Die Forstbetriebsgemeinschaft Bad Rippoldsau-Schapbach zog positive Jahresbilanz 2025. Beim Holzverkauf wurden gute Preise erzielt.
Zur Jahresversammlung trafen sich die Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) Bad Rippoldsau-Schapbach im Gasthaus Alban Sonne. Im Mittelpunkt standen die Berichte, der Holzverkauf und Aktuelles vom Kreisforstamt.
FBG-Vorsitzender Stefan Schmieder begrüßte auch Bürgermeister Bernhard Waidele und einige Gemeinderäte zur Versammlung. Nach zwei Zugängen zählt die FBG Bad Rippoldsau-Schapbach laut Schmieder jetzt 95 Mitglieder.
Die Streckennetz sei unverändert, berichtete Daniel Armbruster, der den Bereich Wegebau und Wegeunterhaltung leitet. 53,5 Kilometer Waldwege unterhalte die FBG im Bereich Wildschapbach, auf den Heimhöfen 38,5 Kilometer. Am Katzenlochweg in Wildschapbach gab es einen Erdrutsch, im Gantersbachhangweg musste Material eingebaut werden, wodurch größere Kosten entstanden, so Armbruster. Auch im Heimhofgebiet waren größere Ausgaben nötig – der Segenbergweg wurde für 5104 Euro und Dürrholzweg für 5900 Euro saniert.
27 219 Festmeter verkauft
Andreas Schmider, stellvertretender Geschäftsführer, berichtete über den Holzverkauf im Jahr 2025. Insgesamt wurden 27 219 Festmeter verkauft. Der Durchschnittspreis lag bei 97,06 Euro je Festmeter. Langholz stellte mit 17 700 Festmetern die größte Menge dar. An zweiter Stelle lagen Abschnitte (7500 Festmeter), gefolgt von Industrieholz. Den größten Anteil machte Fichtenholz aus, gefolgt von Tannenholz. Die Nachfrage nach Holz sei stark gestiegen, so Schmider. In fast allen Sortimenten hätten die Preise deutlich angehoben werden können.
Bernd Dieterle, Leiter der Abteilung Beschaffung Maschinen und Geräte, gab bekannt, dass 3760 Liter Sonderkraftstoff von insgesamt 21 Teilnehmern geordert wurden. Kassierer Kurt Armbruster berichtete über Einnahmen und Ausgaben der verschiedenen Konten.
Breite Zustimmung zur Fusion
Vorsitzender Stefan Schmieder informierte über den aktuellen Stand beim vorgesehenen Zusammenschluss mit der FBG Wolfach/Oberwolfach, der für das Jahr 2027 geplant ist. Dafür seien noch einige Schritte notwendig. Bei der Befragung der Mitglieder habe es breite Zustimmung zur Fusion gegeben.
Am 20. März sind die Mitglieder zur Fortbildung der FBG Wolfach/Oberwolfach und des Amts für Waldwirtschaft zum Thema „Sortierübung für Rundholz“ eingeladen.
Sammelbestellung für Forstpflanzen
Fabian Kiefer, Gebietsleiter vom Kreisforstamt Freudenstadt, berichtete über die Fördermöglichkeit für Auerwildflächen. Einen Überblick über die Waldkalkung im vergangenen Jahr gab Forstrevierleiterin Christine Schmid. Auch in diesem Jahr gibt es wieder eine Sammelbestellung für Forstpflanzen. Meldeschluss ist an diesem Montag, 2. März.