Die Bundespolizei hat einen 22-Jährigen zurück nach Frankreich geschickt (Symbolbild). Foto: Beatrice Ehrlich

Ein 22-Jähriger wurde an der Palmrainbrücke in Weil am Rhein kontrolliert. Da seine Identitätskarte gefälscht war, wurde er zurück nach Frankreich geschickt.

Die Einreise mit einer gefälschten Identitätskarte konnte die Bundespolizei jetzt verhindern, wie es in einer Mitteilung heißt.

 

Kontrolle an der Grenze zu Frankreich

Ein 22-Jähriger, der mit einem gefälschten Ausweis nach Deutschland einreisen wollte, konnte durch die Bundespolizei festgestellt werden. Die Kontrolle endete mit einer Zurückweisung nach Frankreich.

Foto vom Ausweis auf dem Handy

Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen kontrollierten Einsatzkräfte in der Nacht zum Sonntag am Grenzübergang an der Palmrainbrücke in Weil am Rhein einen tunesischen Staatsangehörigen. Der Mann der als Beifahrer nach Deutschland einreisen wollte, zeigte zur Kontrolle ein Foto einer italienischen Identitätskarte auf seinem Mobiltelefon vor.

Fälschungsmerkmale festgestellt

Die Einsatzkräfte stellten bei der Überprüfung Fälschungsmerkmale fest. Die Bundespolizei leitete gegen den in Frankreich wohnhaften Mann ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Urkundenfälschung und Verstößen gegen das Aufenthaltsgesetz ein.

Einreiseverbot verhängt

Nach der Sicherstellung des Mobiltelefons erfolgte ein mehrjähriges Einreise- und Aufenthaltsverbot für Deutschland.