Das neue Prinzenpaar: Prinzessin Alexandra Seid und ihr Bruder Prinz Andreas Friesinger vom Muri.
Drei Tage lang wurden in Schneckengraberhausen kräftig Fasnet gefeiert. Die Linsenbühl- Hexen feierten ihren 65. Geburtstag, und das neue Prinzenpaar Alexandra Seid und Andreas Friesinger ließ am Zunftball die Masken beim Zunftball fallen.
Mit dem Hexenball startete die Zunft in ihr langes Fasnetswochenende. Neben den Showtanzeinlagen sorgte das DJ-Team in der Scheuer und im Barzelt für Stimmung. Natürlich gratulierten neben den eingeladenen Gastzünften auch die Narrenkappelle „Lombaseggel Musig“ den Hexen zum Geburtstag. Die Linsenbühl-Hexen führten ihren neu einstudierten Hexentanz dem Narrenpublikum vor, das mit Begeisterung reagierte. Nach einer kurzen Nacht stieg am Samstag der traditionelle Zunftball in der Scheuer.
Nach der Begrüßung durch Zunftmeister Marco Kläger marschierte die ganze Zunft in die Scheuer ein. Sowohl beim Hexen- wie auch beim Zunftball führte Markus Beuter durch das Programm. Nach dem Schneckengrabertanz und dem Gardetanz war es so weit: Mit majestätischen Schritten trat Prinzessin Alexandra Seid und Prinz Andreas Friesinger die Scheuer. Nach der Ansprache an das närrische Volk eröffneten sie mit einem Tänzchen die Tanzbühne. Für eine volle Tanzfläche sorgte in der Scheuer das Duo Edel Tattoo.
Danach ging es Schlag auf Schlag im närrischen Programm weiter. Die Teeniegarde und die Tanzgarde begeisterten mit ihren Showtänzen, und ohne Zugabe durften die jungen Damen nicht von der Bühne. Die Linsenbühl-Hexen erzählten dem Narrenvolk ihre wahre Entstehungsgeschichte.
Die Lombaseggel Musig heizte dem zahlreich erschienen Narrenvolk mit unterhaltendem Sound tüchtig ein. Da tanzte das Publikum im Saal auf den Bänken. Den Höhepunkt setzte jedoch das Männerballett der Kohlwald-Köhler. Dieses Mal waren die Jungs als Wikinger auf der Bühne, und ihr Showtanz begeisterte alle. Danach war eine lange Partynacht in der Scheuer und im Barzelt angesagt.