Formel eins ist ein Thema eines Auftritts und begeistert das Publikum beim Zunftball in Brigachtal. Foto: Hella Schimkat

Der Zunftball der Narrenzunft Brigachtal startete mit dem Einmarsch der Narrenräte, der Strohmänner, der Strohhansel und allen drei Garden in der ausverkauften Arenberghalle.

Zunftmeister Manfred Maier erblickte bei seiner Begrüßung neben den Ehrennarren mit scharfem Auge Bürgermeister Michael Schmitt als Obelix sowie seine närrische Familie.

 

Es hat Tradition, dass das Programm mit dem Tanz der Strohmänner und Strohhansel beginnt, gefolgt von der Minigarde, die bei ihrem Tanz auch noch die Kraft besaß, ein Rad zu schlagen und sich mit einer Pyramide zu verabschieden.

Das Ehepaar Schleichmeyer (Lena Stöckmeyer und Marco Schleicher) erntete Lachsalven bei den drei Auftritten. Marco Schleicher war mit seinem großen Kragen nicht etwa beim Tierarzt gewesen, den hatte ihm seine Frau verpasst, damit er beim Essen nicht die Bude voll krümelte.

Er schnarcht laut

Nachts schnarchte er unverdrossen, obwohl ihm seine Holde Lena die Ohren voll jammerte, sie könne nicht schlafen – seine Antworten waren nicht direkt schmeichelhaft.

Dann schlurfte er schmerzverkrümmt über die Bühne in der Halle. Er hatte einen normalen Schnupfen, lag aber im Sterben, bis ihm seine Lena gnadenlos den Kittel vom Leib riss. Und siehe da, darunter war sein Fußballtrikot, er wollte sich heimlich vom Acker machen.

Garden begeisterten

Die Teenie-Garde und die Große Garde begeisterten mit Charme, Akrobatik und super Taktgefühl. Dann betrat Alois Oberföll die Bütt, um sich dem Thema Flatulenzen ausgiebig zu widmen, im Brigädal sagt man dazu auch der „Furz“.

Das Ehepaar Schleichmeyer (Lena Stöckmeyer und Marco Schleicher) erntet Lachsalven bei den drei Auftritten. Foto: Hella Schimkat

Anstatt seine Hausaufgaben zu machen, wollte ein Junge lieber Fernsehen glotzen und ärgerte sich über die vielen altbackenen Kinderserien, von Heidi bis Shaun das Schaf, die aus dem Fernsehen quollen.

Guggemusik Katzejomer

Nach der Pause enterte die Guggemusik Katzejomer die Bühne, da ließen sich die Trommlerfrauen nicht lumpen und kamen dazu, da war es voll und laut und schön auf der Bühne. Die Teeniegarde, die Strohmänner, Hansel sowie die „Große Garde modern“ zeigten, was sie tänzerisch drauf hatten. Dann hielt der Narrenrat eine Gemeinderatsitzung ab. Bürgermeisterstellvertreter Markus Rist sprang dauernd auf und rief: „Ich komme später, die Kuh kalbt“, dann sprang er schon wieder auf und pries seine Kartoffeln an und der Schultes kam eigentlich nicht richtig zu Wort. Es gab Tratsch vom Gute-Laune-Mann und dem Schlechte-Laune-Mann (Jens Oberföll und Urs Neidhard, sowie dem Ritter und seinem Knecht (Christian Stöckmeyer und Matze Löffler).

Der Hansel-Chor ist mit Überraschungsauftritt von Bürgermeister Michael Schmitt als Brigachtaler Bär zu sehen. Foto: Hella Schimkat

Der „Hansel-Chor – Feen“ sang „Hört warum wir das Brigädal so lieben, denn da gibt es alles. Das hörte Bürgermeister Schmitt, riss dem Bär im Kreisel den Pelz vom Leib und trat als Bär und Überraschungsgast bei dem Hansel-Chor auf.

Weitere Verantwortliche für Tänze und Auftritte waren: Sabrina Schwörer und Yvonne Breinlinger, Carina Weißhaar und Christian Stöckmeyer, Renate Fleck, Lars Holle und Sanja Mayer.