Alle Jahrgangsstufen beteiligten sich an der Aktion für Kinderrechte. Foto: Meret-Oppenheim-Schulzentrum

Das Meret-Oppenheim-Schulzentrum in Steinen beteiligte sich am Gedenktag mit einem vielseitigem Programm. Es ging um Kinder- und Menschenrechte.

Die Welt begeht alljährlich am 20. November den Tag der Internationalen Kinderrechte – und auch am Meret-Oppenheim-Schulzentrum stand an diesem Tag alles im Zeichen von Unicef und dem Schutz der Kinderrechte.

 

Unter dem Motto „Turn the world blue – Eine Welt, viele Rechte“ beteiligten sich die Schüler aller Jahrgangsstufen an einer besonderen Aktion.

Zeichen der Solidarität

Das Tragen der Farbe Blau, die offizielle Farbe von Unicef, war ein fester Bestandteil der Aktion und sollte ein sichtbares Zeichen der Solidarität mit Kindern weltweit setzen, deren Rechte noch immer nicht selbstverständlich sind.

Ein wichtiger Programmpunkt der Aktion war die Gestaltung von kleinen Papierkindern: Jedes einzelne wurde kreativ und individuell verziert – ein Ausdruck dafür, dass jedes Kind einzigartig und vielfältig ist. Aus den gestalteten Figuren entstand im Schulgebäude eine symbolische Menschenkette, die gut sichtbar an den Fenstern angebracht wurde und die gesamte Schulgemeinschaft miteinander verbindet.

Darüber hinaus beschäftigten sich die Schüler gemäß einer Mitteilung des Schulzentrums mit der Frage, welche Wünsche sie für Kinder auf der ganzen Welt haben. Diese Wünsche wurden auf blaue Zettel geschrieben und anschließend auf einer großen Weltkarte in der Aula angebracht. So entstand ein beeindruckendes Bild voller Hoffnung, Empathie und Verantwortungsbewusstsein.

Zur Demokratiebildung

Die Aktionen verfolgen dabei ein klares pädagogisches Ziel: Den Kindern soll vermittelt werden, dass sie Träger eigener Rechte sind – und dass sie in einer demokratischen Gesellschaft eine Stimme haben. „Kinder und Jugendliche lernen bei solchen Projekten, dass sie selbst etwas bewirken können. Das stärkt ihr Demokratieverständnis und ihr Selbstbewusstsein“, betont die Projektleitung. „Der Tag der Kinderrechte ist für uns auch ein Beitrag zur Demokratiebildung und ein Zeichen gegen Gleichgültigkeit.“

Christine Langen, Unicef Deutschland, Stefan Royl, Schulleiter, Doris Jaenisch, Konrektorin, Nathalie Taktvorian, Lehrerin und Unicef -Kontaktlehrkraft, Renate Schulze, Unicef Lörrach (v.l.) Foto: Meret-Oppenheim-Schulzentrum

Ein besonderer Moment ereignete sich in der Aula der Grundschule, wo die jüngsten Schüler für die Kinderrechte sensibilisiert wurden. Gemeinsam stellten sie sich gegenseitig die Kinderrechte vor, führten Rollenspiele vor, wann Kinderrechte wirken und sangen ein Kinderrechtslied, das sie in den vergangenen Tagen mit viel Begeisterung eingeübt hatten und das die Bedeutung von Solidarität und Respekt unter Kindern hervorhob.

Kinderrechtstafel

Am 10. Dezember, dem internationalen Tag der Menschenrechte, überreichte Renate Schulze von der UNICEF-Arbeitsgruppe Lörrach dem Schulzentrum eine Kinderrechtstafel, die künftig gut sichtbar am Schulgebäude angebracht wird. Sie wird von Unicef im Rahmen des Projekts Kinderrechtsweg verliehen und zeichnet Orte aus, die sich in besonderer Weise für die Belange der Kinder einsetzen. Damit setze das Meret-Oppenheim-Schulzentrum Steinen auch über den Aktionstag hinaus ein dauerhaftes und deutliches Zeichen für die Wahrung und Bedeutung der Kinderrechte, schreibt die Schule.