Im Kreis Freudenstadt sollen zum Schulstart mehr Schulbusse eingesetzt werden. (Symbolbild) Foto: Sedert/dpa

Die Schulen im Kreis Freudenstadt kehren ab Montag, 22. Februar schrittweise zum Präsenzunterricht zurück. Um das Infektionsrisiko in den Bussen so gering wie möglich zu halten, sollen zusätzliche Fahrzeuge eingesetzt werden.

Kreis Freudenstadt - Wie das Landratsamt in Freudenstadt mitteilt, haben Abstimmungsgespräche zwischen Landratsamt, Verkehrsbetrieben sowie Vertretern der beruflichen Schulen und der Grundschulen im Landkreis stattgefunden. Hierbei wurde vereinbart, dass die Unterrichtszeiten der Schulen möglichst entzerrt werden sollen. Außerdem werden die Verkehrsbetriebe den derzeitigen Busbetrieb durch Verstärkerbusse so weit wie möglich ausweiten und bereits ab Montag sieben zusätzliche Busse in Betrieb sein.

Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in unserem Newsblog

Kapazitäten könnennoch erhöht werden

Da zunächst nur ein verschlankter Start des Präsenzunterrichts geplant ist, könne durch diese Maßnahmen eine sichere Beförderung der Schüler gewährleistet werden, betont das Landratsamt. Im Falle der Ausweitung des Präsenzunterrichts auf weitere Klassen könnten die Verkehrsbetriebe die Kapazitäten durch weitere zusätzliche Busse nochmals hochfahren.

Die Höchstzahl der Verstärkerbusse und auch der Busfahrer sei jedoch begrenzt. Im Bedarfsfall würden jedoch alle verfügbaren Fahrzeuge im Einsatz sein. Die hierdurch entstehenden Kosten trage zu einem großen Teil das Land.

Schüler müssen Eigenverantwortung zeigen

Neben diesen Vorkehrungen der Schulen und des Landratsamts dürfe aber nicht vergessen werden, dass auch ein gewisser Grad an Eigenverantwortung der Schüler notwendig ist, um eine sichere Öffnung der Schulen zu gewährleisten. Deshalb sei weiter zu beachten, dass an den Bushaltestellen und in den Bussen ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss. Die Busfahrer können auf einen Mund-Nasen-Schutz verzichten, soweit sie sich in einem abgetrennten Bereich (zum Beispiel Plexiglasscheibe) befinden.

Lesen Sie auch: Freudenstädter Schülersprecher kritisieren Situation in Bus und Bahn

Außerdem sollte beim Ein- und Aussteigen sowie in den Bussen, soweit dies möglich ist, auf einen ausreichenden Abstand geachtet werden. Nur gemeinsam könnten die Herausforderungen, die die Pandemie mit sich bringe, gemeistert werden, betont das Landratsamt.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: