Stefan Bach – hier im Outfit des TSV Straßberg – steht wieder auf dem Platz. Foto: Kara

Nach seiner Verletzung und dem Rücktritt beim TSV Straßberg läuft er in der Rückrunde für seinen ehemaligen Verein TSV Benzingen auf.

Das war ein Einstand nach Maß: Gerade einmal zwei Minuten benötigte Stefan Bach am Sonntag nach seiner Einwechslung um ein Tor zu erzielen. Im Trikot des TSV Benzingen markierte der Offensivspieler das 2:1 im Test gegen die SGM Schmeien/Sigmaringen/Laiz II. Für Bach war es seit dem Saisonfinale 24/25 der erste Einsatz überhaupt.

 

Dass dies nun im Trikot des TSV Benzingen der Fall war, hat mehrere Gründe. Ende September hatte er sein Traineramt beim Landesligisten TSV Straßberg niedergelegt. Vor seiner Zeit bei den Schmeienkickern war er Spielertrainer in Benzingen – aktuell hat sein Bruder Patrick (Torhüter) diese Funktion inne. „Ich bin Fußballer durch und durch. Mitte, Ende Oktober habe ich gemerkt, dass mir etwas fehlt und meinen Bruder gefragt, ob ich mal ein Training bei ihnen mitmachen könnte. Das war aber ohne Hintergedanke“, erläutert Bach gegenüber unserer Redaktion.

Trainerrolle auch wieder interessant

Die zuvor verletzte Achillessehne reagierte gut auf die Belastung und so wanderte Bachs Spielerpass im Winter nach Benzingen. „Wenn mein Körper es zulässt, werde ich in der Rückrunde voll dabei sein“, so Bach. Im Sommer würde er gerne wieder ein Traineramt übernehmen – Anfragen gab es bereits im Winter. „Ich werde aber nichts machen, nur dass ich etwas mache. Bestimmte Faktoren müssen erfüllt sein, ansonsten bleibe ich halt nochmals in Benzingen.“ Für den TSV geht es dann am 9. März mit dem Auswärtsspiel in Trossingen wieder richtig los.

Die zunächst fußballfreie Zeit hatte Bach indes gut genutzt. Er lässt die Wochen im Gespräch mit unserer Redaktion Revue passieren: „Die ersten Wochen ohne Fußball waren nach so vielen Jahren ungewohnt. Die vergangene Zeit war auch mental sehr herausfordernd. Nach drei, vier Wochen konnte ich es dann genießen, habe die Abende mit meiner Frau verbracht und am Wochenende viel mit der Familie unternommen. Als Fußballtrainer bleibt viel Zeit auf der Strecke.“ Nun wird Bach zumindest drei Mal die Woche wieder auf dem Platz stehen.