Vertreter der Stadt Hüfingen, der Feuerwehr, der beteiligten Baufirmen und Planer nehmen den ersten Spatenstich für den Feuerwehrhausanbau vor. Foto: Stefanie Willmann

Der Spatenstich für den Anbau am Hüfinger Feuerwehrgerätehaus ist Grund zur Freude für alle. Neue Duschen, Büros und Schulungsräume sind im Gebäude vorgesehen.

Mit einem symbolischen Spatenstich wurde der offizielle Startschuss für den Anbau des Feuerwehrgerätehauses der Feuerwehr Hüfingen gegeben. Die Bauarbeiten begannen bereits am Tag zuvor – planmäßig und im vorgesehenen Zeitrahmen, wie es in einer Mitteilung heißt.

 

Bürgermeister Patrick Haas betonte bei der Begrüßung die Bedeutung des Projekts: „Ich freue mich nicht nur über den reibungslosen Baubeginn, sondern auch schon heute auf das Richtfest“, sagte er. „Der Anbau ist dringend notwendig, um die Arbeitsbedingungen der Feuerwehr weiter zu verbessern und dem wachsenden Bedarf gerecht zu werden.“

Im Erweiterungsgebäude entstehen zusätzliche und dringend benötigte Umkleideräume mit Duschen für Damen und Herren sowie Büros für den Kommandanten und den Abteilungskommandanten. Außerdem werden dort unter anderem ein Fahrradraum, eine Küche, ein Aufenthaltsraum und moderne Schulungsräume für bis zu 105 Personen untergebracht.

Die Fertigstellung ist für den Sommer 2026 vorgesehen. Während der Bauzeit kommt es zu keinerlei Einschränkungen für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr. Als verantwortliches Rohbauunternehmen fungiert die Firma Löffler aus Hohentengen, welche die Firma Behringer Tiefbau aus Hüfingen mit den Tiefbauarbeiten beauftragt hat. Diese führt aktuell den Erdaushub durch. 5000 Kubikmeter Boden werden bewegt und abtransportiert. Dann folgen die Gründungsarbeiten und Rohrverlegungen, sodass danach die Bodenplatte erstellt werden kann.

Beteiligte zeigen sich zufrieden

Bei der Feier anlässlich des Spatenstichs äußerte sich Bauamtsleiter Thilo Mayer zufrieden: „Wir sind sehr froh, dass der Baustart wie geplant stattfinden konnte. Das Projekt liegt vollständig im Zeitplan.“ Vonseiten der Feuerwehr Hüfingen war die Freude ebenfalls groß.

Abteilungskommandant Steffen Albert zeigte sich begeistert vom schnellen Baubeginn und der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Stadt. Die Vorfreude auf die neuen Räume sei riesig, ebenso wie die Bereitschaft der Feuerwehr, sich aktiv einzubringen. Bauleiter Edgar Ocker von der Firma Löffler war erfreut über den Projektauftrag und unterstrich die Notwendigkeit des Anbaus. Thorsten Hasenfratz, Geschäftsführer des mit der Planung beauftragten Ingenieurbüros Sättele aus Unadingen, lobte die gute Zusammenarbeit mit der Stadt.

Mit dem Anbau wird die Infrastruktur der Hüfinger Feuerwehr zukunftssicher aufgestellt und für die Einsatzkräfte ein modernes Arbeitsumfeld geschaffen.