Zum Zugfahren in Freudenstadt hat unser Leser Rudolf Meintel aus Freudenstadt folgende Meinung.
Dieser Tage habe ich Besuch zum Stadtbahnhof gebracht. Der Zug sollte um 8.02 Uhr zum Hauptbahnhof fahren, wo aber schon vier Minuten später der Anschluss Richtung Stuttgart weiterfahren sollte. Wir haben aus schlechter Erfahrung gewitzt am Vortag die Verbindung gecheckt. Kein Ausfall.
Bei Ankunft am Gleis 2 des Stadtbahnhofs kurz vor 8 Uhr zeigte die elektronische Anzeige nur drei Züge der AVG um 8.02, 8.32 und 9.02 Uhr an.
Das war komisch, und so baten wir den Stadtbahnfahrer, der in Gleis 1 abfahrbereit stand, ob er sich per Funk nach unserem Zug erkundigen könne, aber schon ging die Schranke aus Richtung Baiersbronn für unseren Zug herunter und unser gelb-weißer Regional-Express fuhr ein. Warum werden die gelb-weißen Züge des RE 40 nicht angezeigt? Das ist ein Verstoß gegen Vertragsbestimmungen und absolut kundenunfreundlich.
RE fehlt auf der Infotafel
Auch der schnelle RE um 8.30 Uhr, der in anderthalb Stunden in Karlsruhe ist, fehlte auf der Infotafel. Dafür wurde die S 8 um 9.02 Uhr angezeigt, die hierfür zwei Stunden benötigt. Der Kunde löst ein Ticket, mit dem er alle Züge benutzen kann, egal ob da ein Zug der AVG, der DB oder sonst wem fährt.
Auch bei Betriebsstörungen verhält sich die AVG wenig kundenfreundlich. Wenn sich der Aufenthalt eines Zuges verspätet, erkundigt sich der Lokführer über Funk beim Fahrdienstleiter über den Grund und er informiert seine Fahrgäste. Nach Berichten von Freudenstädter DB-Lokführern wird ihnen dies neuerdings bei diesen Zügen verweigert. Fährt derselbe DB-Lokführer aber vereinbarungsgemäß im Personal-Pool eine Stadtbahn, wird ihm diese Auskunft gegeben.
Verabschiedet sich die AVG jetzt schon vom Landkreis Freudenstadt?
Rudolf Meintel, FreudenstadtSchreiben Sie uns: leserbriefe@schwarzwaelder-bote.de. Mit der Übersendung erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihr Leserbrief in der Printausgabe, im E-Paper sowie im Onlinedienst des Schwarzwälder Boten veröffentlicht wird. Wir behalten uns Kürzungen vor. Leserbriefe entsprechen nicht notwendig der Meinung der Redaktion.