Die Oberweierer „Krabbe“ sind in den letzten Vorbereitungen für die närrischen Tage. Am Rosenmontagsumzug nehmen so viele Gruppen teil wie noch nie: 25 an der Zahl.
Die „Oberweirer Krabbe“ sind eine kleine Gruppe, halten jedoch die Fahne für die Fasnacht im Ort hoch. Viele kennen sich aus den aktiven Jahren als Ministranten und andere haben einfach nur den gleichen Freundeskreis und natürlich die Lust auf eine närrische Fasent in bester Gesellschaft. Kürzlich haben sie sich im Krabben-Keller getroffen und bei einer Versammlung die närrischen Tage in den letzten vorbereitenden Zügen geplant.
Groß ist in Oberweier in jedem Jahr der Rosenmontagsumzug. Zum 33-jährigen Bestehen der Zunft im Jahr 2023 sind insgesamt 22 Umzugsgruppen gekommen. Drei Jahre später sind es 25 Gruppen. „So viele wie noch nie“, stellt Daniel Hahn, Vorsitzender der „Krabben“ fest.
Im Grunde sei das Geheimnis der humorvollen und beschwingten Fasnacht in Oberweier die eher kleinere Anzahl von Gruppen. Vor allem Gruppen aus dem Umfeld ziehe es so nach Oberweier. „Viele Gruppen wollen sich nicht mehr so lange für die Umzugsstrecke aufstellen“, weiß Hahn. Sind einmal mehr als 50 Gruppen gemeldet, dauere ein Umzug ziemlich lange, erklärt er gegenüber unserer Redaktion. Umso beliebter werden die kleinen Umzüge, wie der Rosenmontagsumzug in Oberweier, der im Anschluss viel Zeit und Freiraum lasse, um noch eine Tasse Kaffee zu trinken oder etwas Herzhaftes zu essen.
Mit der Feuerwehr hat die Zunft Sicherheitskonzept ausgearbeitet
Von den Mitgliedern im Vorstand sind alle jünger als die Zunft selbst.Sie haben das Erbe der Gründer übernommen, das sie mit sehr viel Lust auf Gestaltung und Entfaltung angehen.
Seit vielen Jahren richten die „Krabben“ auch für die Bevölkerung den Hemdglunkerumzug vom Rathaus aus. Seit drei Jahren macht sich das närrische Volk auf zur Waldmattenhalle. Dort im Foyer und rund um die Waldmattenhalle trifft sich das närrische Volk. Selbstverständlich marschiert der Musikverein nach der Rathausstürmung vorneweg. Unterstützung erfahren sie dabei auch von den Vollmerwaldhexen. Mit ihnen gemeinsam gibt es auch wieder einen Bastelnachmittag für die Kinder im Pfarrheim, am 6. Februar ab 15 Uhr.
Weihnachtstanne wird Narrenbaum
In Oberweier stimmt auch die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr. Gemeinsam hätten „Krabben“ und Feuerwehr mit vielen ehrenamtlichen Helfern ein Sicherheitskonzept ausgearbeitet. „Die Unterstützung aus dem Ort ist einfach gegeben“, erklärte Hahn.
Natürlich seien die „Krabben“ auch auf Umzügen reihum anzutreffen. Nach Schuttern fahren sie beispielsweise zum Nachtumzug. Das sei schon seit vielen Jahren der Fall.
Was den Narrenbaum angeht, bleiben die „Krabben“ ihrer Nachhaltigkeit verpflichtet. Aus der Weihnachtstanne wird ein Narrenbaum, so einfach geht das. Am Pfarrhaus liegt er zum Schmücken mit den Grundschulkindern bereit. Geselligkeit ist bei den „Krabben“ gegeben. Auch unter dem Jahr treffen sie sich zum Dartspielen, machen Ausflüge oder verabreden sich. In diesem Jahr sind außerdem zwei neue Mitglieder hinzu gekommen.
Die „Krabbe“ in Oberweier wurden im Jahr 1990 gegründet. Aktuell gehören der Zunft 22 aktive Hästräger und fünf Kinder an.
Das ist in Friesenheim über die Fasentstage geboten
Friesenheim: Schmutziger Donnerstag, 12. Februar, Narrenbaumstellen, Hemdglunker und Rathausstürmung. Oberschopfheim: Freitag, 6. Februar, 19.31 Uhr Frauenfasnacht im Pfarrsaal mit der Frauengemeinschaft; Schmutziger Donnerstag, 12. Februar, Narrenbaumstellen, Hemdglunker und Rathausstürmung; Samstag, 14. Februar, ab 19.31 Uhr Närrischer Dorfowe in der Auberghalle; Sonntag 15. Februar, „elf Jahre Schopfener Fasentsundig“, ab 14.11 Uhr Uhr Umzug mit den Ober- und Niederschopfheimer Gruppen und närrisches Treiben im Narrendorf
Schuttern: Samstag, 7. Februar, 20.01 Uhr Halli-Galli-Obe mit der Narrenzunft Kruttstumpe in der Offohalle; Dienstag, 10. Februar, 15 Uhr Kinderfasent mit den „Kruttstumpe“ im Rathauskeller;. Schmutziger Donnerstag, 12. Februar, Narrenbaumstellen, Hemdglunker und Rathausstürmung; Freitag, 13. Februar, 19.11 Uhr Nachtumzug Heiligenzell: Samstag, 14. Februar, ab 17 Uhr „Bunter Abend“ und Kesselfleisch im Sportheim mit dem SV Heiligenzell; Sonntag, 15. Februar, 14.11 Uhr großer Fasentumzug.