Der B27-Zubringer in Allmendshofen. Geplant ist hier eigentlich die Errichtung eines Kreisverkehrs. Die Pläne scheinen aber zu stocken. Foto: Guy Simon

Der B27-Zubringer in Allmendshofen. Geplant ist hier eigentlich die Errichtung eines Kreisverkehrs. Die Pläne scheinen aber zu stocke

Die potenzielle Errichtung eines Kreisverkehrs am Zubringer in Allmendshofen zieht sich einige Jahre. Seit 2016 sind Regierungspräsidium (RP) und Stadt an der Sache dran. Die Umsetzung war für das Jahr 2021 vorgesehen, damals hatte die Stadt Donaueschingen 250 000 Euro im Haushalt dafür vorgesehen.

 

Problematisch gestaltete sich der notwendige Zukauf von Grundstücksflächen, der bislang wohl nicht zustande gekommen ist. Wie es künftig in der Sache weitergehen soll, dazu wollten sich RP und Stadtverwaltung im Frühjahr beraten. „Im Frühjahr fand ein erneutes Gespräch der Stadtverwaltung und des Regierungspräsidiums im Zusammenhang mit dem Ausbau des Kreuzungsbereichs Zubringer Allmendshofen/Emil-von-Kessler-Straße statt“, bestätigt Rathaussprecherin Beatrix Grüninger. „Es wurde seitens des Regierungspräsidiums derzeit keine Notwendigkeit der Umsetzung des Bauvorhabens gesehen“, so Grüninger.

Planung ruht bis auf weiteres

„Aufgrund von Personalkapazitäten mussten alle Planungsprojekte priorisiert werden. Deshalb ruht die Planung bis auf weiteres“, sagt Matthias Henrich, stellvertretender Pressesprecher des RP. Das RP bezog sich laut Stadt auf Verkehrsuntersuchungen, die zeitlich weiter zurückliegen und vor dem vierspurigen Ausbau der B27 einschließlich des kreuzungsfreien Zubringers Allmendshofen ausgeführt wurden. Nicht, wenn es nach der Stadt geht: „Die Stadtverwaltung schätzt die Situation jedoch anders ein und betrachtet den Kreuzungsausbau im Bereich des Zubringers Allmendshofen und der Emil-von-Kessler-Straße nach wie vor als erforderlich“, erklärt Grüninger. Dies vor allem auch vor dem Hintergrund, dass sich die Verkehrsströme durch den Ausbau der B27 voraussichtlich verändert haben.

Gemeinderat befasst sich mit Überprüfung

„Aus diesem Grund wird der Gemeinderat im Rahmen der Haushaltsplanberatung darüber entscheiden, ob eine erneute verkehrstechnische Überprüfung des bestehenden Knotenpunktes in Auftrag gegeben werden soll“, sagt Grüninger.