Der Eutinger Abteilungsleiter Patrick Sautter sieht die SF Gechingen „einmalig aufgestellt“ in der Bezirksliga Nordschwarzwald.
Tabellenführer SF Gechingen bekommt es in der Fußball-Bezirksliga Nordschwarzwald am Sonntag mit dem brandgefährlichen Sechstplatzierten SV Eutingen zu tun, der sich im Heimspiel dank des Treffers von Henry Sattler mit 1:0 durchsetzte. „Im Hinspiel hatten wir das Spielglück auf unserer Seite“, erinnert sich der Eutinger Abteilungsleiter Patrick Sautter „Gechingen ist für mich mit die spielstärkste Mannschaft der Liga und ist auch neben dem Platz einmalig in dieser Liga aufgestellt. Sie verfügen über einen breiten Kader und befinden sich in der Favoritenrolle“, hat Sautter großen Respekt vor dem Duellanten. „Mit den beiden Siegen zuletzt gegen den 1. FC Altburg und Grün-Weiß Ottenbronn haben wir allerdings unsere Hausaufgaben gemacht. Den Druck, gewinnen zu müssen, hat von daher Gechingen“, meint Sautter, dessen Team gegen den Spitzenreiter neben einigen Langzeitverletzten auch weiterhin auf Leistungsträger Nico Nesch verzichten muss. „Für uns ist es wichtig, hinten kompakt zu stehen und den Gegner so gut es geht nicht ins Spiel kommen zu lassen. Mit Kontern möchten wir Nadelstiche setzen und es gilt unsere Chancen zu nutzen“, gibt Sautter Einblick in den eigenen Matchplan.
Keine Hallenturniere
Momentan befinden sich die Eutinger auf dem sechsten Platz mit vier Punkten Rückstand auf die Sportfreunde. „Zu Ende der Saison möchten wir im oberen Drittel landen, wenn es der sechste oder siebte Platz wird ist es auch in Ordnung. Wichtig ist nur, dass wir frühzeitig genug Abstand nach unten haben“, meint Sautter, der auch auf die Planungen in der Winterpause eingeht: „Wir werden keinerlei Hallenturniere spielen. Zum einen weil wir einige Verletzte zu beklagen haben und zum anderen haben wir bei diesen in der Vergangenheit nicht so gut abgeschnitten. Da wir über einen eigenen Kunstrasen verfügen werden wir allerdings vermutlich schon in der zweiten oder dritten Januarwoche wieder ins Training einsteigen und mit Ausnahme einer kurzen Fasnetspause durchpowern. Wir hoffen auf eine gute Vorbereitung, denn gleich das erste Spiel gegen den VfR Sulz ist wichtig.“
Kriselnder Hinterbänkler
Auf einen Gechinger Ausrutscher gegen den SV Eutingen hofft der Tabellenzweite SV Baiersbronn, der beim kriselnden Hinterbänkler Grün-Weiß Ottenbronn antritt. Ohne ihren zurückgetretenen Trainer Danilo Cristilli geht das Kellerkind TSF Dornhan in das immens wichtige Auswärtsspiel beim offensivstarken Tabellendritten VfR Sulz.
16 Zähler in 14 Partien sind eine ordentliche Ausbeute für einen Aufsteiger, trotzdem befindet sich die SG Dornstetten wenn überhaupt dann nur knapp über dem Strich, so dass im ersten Spiel der Rückrunde gegen den SV Wittendorf Zählbares geholt werden sollte. Auch Mitaufsteiger SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee gibt eine sehr ansprechende Figur ab und könnte bei einem Erfolg gegen den Tabellennachbarn VfL Nagold II mit einer satten Ausbeute von 20 Punkten in die lange Winterpause gehen.
SV Gültlingen in Altburg
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der SV Althengstett beim Schlusslicht TSV Möttlingen reüssiert, so dass dieser danach eine ausgeglichene Bilanz von jeweils sieben Siegen und Niederlagen bei zwei Remis aufweisen könnte. Bei einem Erfolg im direkten Duell würde der Siebtplatzierte SV Gültingen den nächsten Widersacher den Tabellenvierten 1. FC Altburg aufgrund des schon jetzt besseren Torverhältnisses in der Rangliste überflügeln und würde ebenfalls wie der 1. FCA bei 26 Zählern stehen. Das Hinspiel endete 0:0.
Trotz gerade einmal drei Niederlagen befindet die SG Felldorf/Bierlingen mit sechs Punkten Rückstand auf die SF Gechingen nur auf dem achten Tabellenplatz, auch weil sie fünfmal mit dem Gegner die Punkte teilte. Zwei Unentschieden stehen beim nächsten Kontrahenten SG Oberreichenbach/Würzbach zubuche, der zudem fünfmal gewann und achtmal verlor.