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Zollernalbkreis Polizei warnt vor falschen Online-Plattformen

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Mit angeblichen Tickets für ausverkaufte Veranstaltungen locken Betrüger auf Facebook ahnungslose Nutzer in die Falle. Foto: © weerapat1003 – stock.adobe.com

Zollernalbkreis - Die Polizei warnt vor Betrügern, die durch gefälschte Angebote für Geldanlagen auf ebenso gefälschten Online-Plattformen ihren Opfern das Geld aus der Tasche ziehen.

In jüngster Zeit häuften sich die Anzeigen von Bürgern aus dem gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen. Die Masche der Betrüger sei immer ähnlich: Angebliche Berater versprechen schnelle Gewinne mit finanziellen Differenzkontrakten, so genannte CFDs (Contracts for Difference) oder binären Optionen auf Aktien, Währungen, Kryptowährungen oder Rohstoffe, bei denen meist auf steigende oder fallende Kurse spekuliert wird.

Nach einer ersten Investition in das angebotene Produkt gaukeln die kriminellen Betreiber der Seiten ihren Opfern auf einem gefälschten Kundenkonto Gewinne vor und bringen sie so dazu, weitere Summen zu investieren, teilt die Polizei mit.

Opfer haben teilweise sechsstellige Beträge verloren

Mit dem Hinweis, die mit geringem Risiko behafteten und lukrativen Angebote seien nur kurzzeitig verfügbar, setzten die Betrüger ihre Opfer unter Zeitdruck. Tatsächlich würden die eingezahlten Gelder nie angelegt. Das Angebot, die Handelsplattform und das für das Opfer vermeintlich angelegte Kundenkonto seien nur ein Fake.

Oft würden sich die Betrügereien über Monate hinziehen, bis der Anleger die Auszahlung seines Guthabens verlange. Dann würden die Kriminellen den Kontakt abbrechen, die Seiten seien nicht mehr erreichbar. Die Opfer, so die Polizei, hätten teilweise sechsstellige Beträge verloren.

Die Kriminalpolizei rät daher: Vor einer Online-Geldanlage unbedingt Informationen einzuholen und im Zweifel einen Fachmann zu Rate ziehen. Durch eine Recherche mit dem Namen der fraglichen Anlageplattform im Internet und einer Ergänzung der Stichworte Betrug oder Erfahrung könnten erste hilfreiche Hinweise zum Anbieter gewonnen werden.

Steueroasen in Übersee

Generell wird potenziellen Geldanlegern geraten: Das Geld nur seriösen Anbietern anzuvertrauen und sich aussagekräftige Referenzen zeigen lassen. Außerdem sollte man sich nicht unter Druck setzen und zum Vertragsabschluss drängen lassen. Hilfreich sei es zudem, Vergleichsangebote anderer Anbieter einzuholen und sich nicht von hohen Gewinnversprechen blenden lassen.

Weiter sollte auf den Firmensitz geachtet werden. Unseriöse Anbieter von Anlageprodukten wählten ihren Geschäftssitz gerne im Ausland, vor allem in den bekannten Steueroasen in Übersee.

 Weitere Tipps gibt es unter www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/ sowie bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, www.bafin.de.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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