Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Zollernalbkreis Liebeserklärung an die Zollernalb

Von
Eine spaßige Runde (von links): Georg Barta, Anja Hoppe und Günther-Martin Pauli.Foto: Landratsamt Foto: Schwarzwälder Bote

Balingen - Dass ein Bürgerdialog mit Landrat Günther-Martin Pauli auch richtig lustig sein kann, hat die Ausgabe am Dienstag gezeigt. Zu Gast hatte Pauli Anja Hoppe, Leiterin des Betriebs Burg Hohenzollern, und den Bickelsberger "3-Löwen-Koch" Georg Barta. Das Thema diesmal: "Stolze Geschichte und regionaler Genuss".

Fragen von Zusehern gingen in der ersten Hälfte der Übertragung praktisch keine ein, obwohl in Spitzenzeiten bis zu 42 User online waren. Da, wie Pauli sagte, seine Gäste keine Vorgaben bekämen, worüber sie reden sollen, sondern nur das Thema, erzählten Barta und Hoppe frei von der Leber weg – von Nachhaltigkeit, echten Bären und Gummibären, den Vorzügen von Dachsfleisch, der Corona-Zeit auf der Burg und dem Silberkeller sowie von der traumhaften schönen Natur der Zollernalb.

90 Prozent der Produkte kommen aus Baden-Württemberg

Zunächst erklärte Georg Barta vom Dorfgasthaus "Unser Lamm" in Bickelsberg jedoch, was es eigentlich bedeutet, mit drei Löwen ausgezeichnet zu sein. "90 Prozent unserer Produkte müssen nachvollziehbar aus Baden-Württemberg kommen und 70 Prozent der Getränke auch", sagte Barta. Das Stichwort heißt hier also: Regionalität und Nachhaltigkeit.

Anja Hoppe schwärmte von der "neuen" Burg, die durch Corona "entspannter und eleganter" geworden und sowieso von einer traumhaftesten Natur umgeben sei. Ihre Beschreibungen und die ihrer Mitredner glichen bisweilen einer Liebeserklärung an die Schönheit der Zollernalb: "So schön wie Kanada", sagte sie. "Nur ohne Bären", aber vielleicht mit Gummibären scherzte sie später noch. Durch die Pandemie sei man gezwungen gewesen, Abläufe neu zu überdenken.

Zum Schluss ein bisschen Werbung für das Lieblingsbier

Zum Vorteil für die Besucher von heute: Durch den neuen Besucher-Slot – einer vorherigen online-Anmeldung – gehe es auf der Burg nun sehr ruhig und angenehm zu, Parkplatzprobleme gebe es keine mehr, höchstens bisweilen an den Wochenenden. Während der Schließung habe sich das Wild – vor allem Rehe und Füchse – die Burgparkplätze zurückerobert. "Das war großartig zu sehen", sagte Hoppe

Apropos Wild: Georg Barta schwärmte auch von der Zollernalb, besonders aber vom Wild – "das gesündeste Fleisch überhaupt" – und den Rindern, dem Almabtrieb, den Kartoffeln, saisonalem Gemüse und den Bauern in der Nähe von "Unser Lamm".

Dass auch der Landrat von seiner Heimat schwärmte, war dann keine große Überraschung. Er jedenfalls freue sich, "auch noch im 55. Lebensjahr unbekannte Ecken und Fleckchen in der Region zu entdecken". Und zwar in seinem Sommer-Urlaub, den er ganz klar hier verbringen wolle.

Kein Weihnachtsmarkt auf der Burg

Schließlich trudelten doch noch Zuschauerfragen ein: "Wo gibt es die Albcard?", "Ist das Gasthaus ›Unser Lamm‹ barrierefrei?", "Gibt es dieses Jahr einen Weihnachtsmarkt auf der Burg?"

Auf die letzte Frage hatte Anja Hoppe eine tröstliche Antwort: Mit dem "Hofgut Domäne" unterhalb der Burg wolle man eine Kooperation eingehen. Dort gebe es dann hoffentlich einen Budenzauber, bei dem auch Beschicker des Königlichen Weihnachtsmarkts mit dabei seien. Auf der Burg selbst wird es statt des Markts einen "Königlichen Adventszauber" geben – eine atmosphärische Lichtinstallation mit Musik, erklärte Hoppe rasant –­ und schob noch hinterher, dass sie in Günther-Martin Pauli und Georg Barta "ihre Meister" gefunden habe. "Nur die beiden können noch schneller reden als ich, und vermutlich atmen sie durch die Ohren", sagte sie. Und wären die Zuschauer live im Studio gewesen –­ ganz sicher hätte drinnen alles gewackelt vor Lachen.

Zum Schluss widmete sich ein jeder noch seinem Lieblingsbier: Hoppe beschwor ihr "Preußenbier", Barta mag Alpirsbacher Klosterbräu und der Landrat hielt eine Flache Lehner Pils in die Kamera. Na dann, Prost!

 Der nächste Bürgerdialog ist am Dienstag, 21. Juli, und wird dann auf der seit kurzer Zeit bestehenden Facebook-Seite des Zollernalbkreises übertragen – nicht mehr auf der Seite von Landrat Günther-Martin Pauli.

Artikel bewerten
1
loading

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.